Pro­jekt „Job-Lot­se“ sucht wei­te­re enga­gier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger Jun­gen Men­schen den Start ins Berufs­le­ben erleichtern

19. März 2014
von Redaktion

Arns­berg. Das Job­cen­ter Arns­berg und die städ­ti­sche Enga­ge­ment­för­de­rung füh­ren in Koope­ra­ti­on das Pro­jekt „Joblot­se“ durch. Ins­ge­samt 18 Bür­ge­rin­nen bzw. Bür­ger enga­gie­ren sich in die­sem Rah­men ehrenamtlich.

Feh­len­de Schlüs­sel­kom­pe­ten­zen, Ver­hal­tens­auf­fäl­lig­kei­ten, Antriebs­lo­sig­keit, Struk­tur­lo­sig­keit oder Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit kön­nen dazu füh­ren, dass jun­ge Men­schen, die auch teil­wei­se ohne Schul­ab­schluss sind, kei­nen Ein­stieg ins Berufs­le­ben finden.

Das Pro­jekt „Job_​lotse” möch­te hier hel­fen: In einer 1:1‑Betreuung durch enga­gier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger wird ein „jun­ger Mensch” gecoacht und soll so dabei unter­stützt wer­den, im Berufs­le­ben Fuß zu fas­sen. Doch was heißt das kon­kret? Die Teil­neh­mer des Pro­jek­tes bie­ten den jun­gen Men­schen ihre Hil­fe an, ana­ly­sie­ren mit ihnen gemein­sam Stär­ken und Schwä­chen und bie­ten so über ein per­sön­li­ches Coa­ching Hil­fe, sich und sei­ne beruf­li­che Aus­gangs­si­tua­ti­on zu verändern.

Dar­über hin­aus erar­bei­tet das Team gemein­sam eine rea­lis­ti­sche Zukunfts­per­spek­ti­ve: Der „jun­ge Mensch” soll in die Lage ver­setzt wer­den, sei­ne schu­li­sche und beruf­li­che Zukunft selbst­stän­dig anzu­ge­hen bzw. noch bestehen­de Ver­mitt­lungs­hemm­nis­se frei­wil­lig abzubauen.

Die Arbeit der Enga­gier­ten wird haus­in­tern durch die ein­zel­nen Fall­ma­na­ger des Job­cen­ters sowie im orga­ni­sa­to­ri­schen und unter­stüt­zen­den Bereich durch die Enga­ge­ment­för­de­rung Arns­berg beglei­tet und unterstützt.

Gesucht wer­den wei­te­re Enga­gier­te. Fol­gen­de Vor­aus­set­zun­gen soll­ten sie mitbringen:

Erfah­run­gen im Bereich des Per­so­nals oder der Aus­bil­dungs­be­glei­tung, Ein­füh­lungs­ver­mö­gen und Geduld, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit, Freu­de an der Zusam­men­ar­beit mit jun­gen Men­schen, Team­fä­hig­keit und Koope­ra­ti­ons­be­reit­schaft mit allen Kooperationspartnern.

Gebo­ten wer­den ihnen:

Ein gemein­sa­mer Erfah­rungs­aus­tausch im  Team, indi­vi­du­ell auf ihre Bedürf­nis­se abge­stimm­te Enga­ge­ment­an­ge­bo­te, die Mög­lich­keit der zeit­li­chen Begren­zung ihres Enga­ge­ments, kos­ten­lo­se Basis­qua­li­fi­zie­rung und Wei­ter­qua­li­fi­zie­rung nach Bedarf, Hil­fe beim Start und der Durch­füh­rung der ehren­amt­li­chen Tätig­keit durch die Enga­ge­ment­för­de­rung Arns­berg, Spaß und Freu­de, Aus­stel­lung eines Ehren­amts­zeug­nis­ses (Lan­des­nach­weis NRW) als Nach­weis  für das geleis­te­te bür­ger­schaft­li­che Engagement.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es bei der Stadt Arns­berg, Geschäfts­stel­le Enga­ge­ment­för­de­rung Arns­berg, Petra Vor­werk-Rosen­dahl, unter Tel.  02931 – 9638104, oder per e‑mail an p.​vorwerk-​rosendahl@​arnsberg.​de.