„ProBe”-Zertifikate für 135 Schü­le­rin­nen und Schü­ler

10. Januar 2013
von Redaktion

Im Berufs­bil­dungs­zen­trum (bbz) der Hand­werks­kam­mer Süd­west­fa­len in Arns­berg erhiel­ten die Teil­neh­mer ihre „Ein­tritts­kar­te ins Berufs­le­ben” .

Arns­berg (hwk). Im Rah­men einer Fei­er­stun­de im bbz Arns­berg wur­den am Mitt­woch­abend im Rah­men des Pro­jek­tes „Pro­Be – Pro Berufs­ori­en­tie­rung” die Zer­ti­fi­ka­te an 135 Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Arns­ber­ger Haupt- und För­der­schu­len über­reicht.

„Sie haben in den letz­ten Mona­ten ihre per­sön­li­chen Stär­ken erkannt und dabei tol­le Leis­tun­gen abge­lie­fert”, lob­te Wil­ly Hes­se, Prä­si­dent der Hand­werks­kam­mer Süd­west­fa­len, in sei­nem Gruß­wort. „Nun nut­zen Sie die­sen Wis­sens­vor­sprung aus und suchen sich einen Aus­bil­dungs­be­ruf. Das Hand­werk bie­tet ihnen eine span­nen­de Zukunft vol­ler Per­spek­ti­ven, blei­ben Sie in der Erfolgs­spur.”

16 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer hat­ten die­se schon wäh­rend der Werk­statt­pha­se ein­ge­schla­gen und waren in jeder Werk­statt­ein­heit anwe­send. Für die­sen Fleiß wur­den sie von den Orga­ni­sa­to­ren mit einem Son­der­preis in Form eines Kino-Gut­scheins bedacht.

„Es reicht heu­te nicht mehr, die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ein­fach nur in ein Prak­ti­kum zu schi­cken. Des­we­gen wur­den die Bemü­hun­gen dies­be­züg­lich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren deut­lich inten­si­viert”, lob­te der stell­ver­tre­ten­de Land­rat Rudolf Hei­ne­mann die Orga­ni­sa­to­ren.  „Und hier in Arns­berg ist die Situa­ti­on wirk­lich sehr vor­bild­lich. Ein wah­rer Glücks­fall.”

In der Tat kön­nen sich die bis­he­ri­gen Erfol­ge wirk­lich sehen las­sen. Seit dem Pro­jekt­start im Jahr 2008 haben von den mehr als 1000 betei­lig­ten Mäd­chen und Jun­gen fast 900 das Zer­ti­fi­kat erhal­ten, das ihnen beschei­nigt, wel­che Berufs­bil­der sie in wel­cher Bil­dungs­stät­te prak­tisch ken­nen­ge­lernt und ver­tieft haben.

„Pro­Be” wur­de von der Bür­ger­stif­tung Arns­berg gemein­sam mit der Agen­tur für Arbeit, dem Hoch­sauer­land­kreis, der Stadt Arns­berg, den Kam­mern und dem Kol­ping-Bil­dungs­zen­trum ent­wi­ckelt, als Koope­ra­ti­ons­part­ner ist seit­her auch das Arns­ber­ger bbz betei­ligt. Hier und an ande­ren Werk­statt­stand­or­ten bekom­men die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer einen ers­ten Ein­blick ins Berufs­le­ben.

Das Pro­jekt beginnt im zwei­ten Halb­jahr der sieb­ten Klas­se und dau­ert bis zum Ende der neun­ten Klas­se: Nach der Sen­si­bi­li­sie­rung für Fra­gen zur beruf­li­chen Zukunft geht es in die Pra­xis. So bekom­men die Schü­le­rin­nen und Schü­ler in den ver­schie­de­nen Werk­stät­ten Ein­bli­cke in die Berufs­welt, indem sie im Wech­sel drei ver­schie­de­ne Berufs­fel­der durch­lau­fen und dabei ihre prak­ti­schen Fer­tig­kei­ten ken­nen­ler­nen und trai­nie­ren. In der drit­ten Pha­se ent­schei­den sich die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer für ein Berufs­feld und ver­tie­fen in Klas­se 9.1 in einer halb­jäh­ri­gen Werk­statt­pha­se ihre Pra­xis­er­fah­run­gen.