Pira­ten gegen NRW-Tag in Arnsberg

1. Juli 2013
von Redaktion

Die Pira­ten aus Arns­berg leh­nen eine Bewer­bung zum NRW-Tag im Jahr 2016 ab. Die auf­zu­brin­gen­de Sum­me von 300.000€ steht für eine Kom­mu­ne im Not­haus­halt, wel­ches zwei bis drei Tage andau­ert, in kei­nem Verhältnis.

 

“Im Anblick auf die Haus­halts­la­ge der Stadt Arns­berg ist eine Bewer­bung zu einem sol­chen Fest eine Far­ce. 300.000€ soll­ten nicht durch ‘Umschich­tun­gen’ geschaf­fen wer­den, wenn an ande­ren Stel­len für deut­lich gerin­ge­re Beträ­ge gekämpft wer­den muss. Arns­berg hat genug finan­zi­el­le Bau­stel­len.”, so der Spre­cher der Arns­ber­ger Pira­ten Dani­el Wagner.

 

Die Pira­ten­par­tei Arns­berg regt an, das Fest, so es denn gewollt ist, durch Spen­den im soge­nann­ten “Pledge”-Format zu finan­zie­ren. Dabei spen­det jeder Inter­es­sier­te einen vor­her defi­nier­ten Betrag. Erst wenn das Spen­den­ziel erreicht ist, wür­de eine Bewer­bung stattfinden.

Ein ähn­li­cher Test­lauf zur Finan­zie­rung von Musik­in­tru­men­ten fin­det gera­de in der Kom­mu­ne Hamm, auf Anre­gung des Land­tags­mit­glied Robert Stein, erfolg­reich statt.