Neue Impul­se vom Müsche­der Bürgerstammtisch

20. Mai 2014
von Redaktion

bürgerstammtisch müschede 2014Arns­berg-Müsche­de. Der SPD-Orts­ver­ein Müsche­de hat jetzt bei gutem Besuch sei­nen Bür­ger­stamm­tisch im Schüt­zen­krug abge­hal­ten. So waren fast 20 Bür­ge­rin­nen und Bür­ger aus dem Eulen­dorf der Ein­la­dung gefolgt.
Bür­ger­meis­ter- und Rats­kan­di­dat Gerd Stütt­gen und die Ver­tre­ter im Bezirks­aus­schuss stan­den dabei Rede und Ant­wort. Und der Stamm­tisch brach­te neue und wich­ti­ge Impul­se, so etwa zum Dorf­platz. So war vor Kur­zem ein Kind in den obe­ren Teich gefal­len und habe wegen des äußerst rut­schi­gen Bodens von sei­nem Vater nur eini­ger mit Mühe wie­der her­aus­ge­zo­gen wer­den kön­nen. Hier for­der­ten die Anwe­sen­den wei­ter­ge­hen­de Siche­rungs­maß­nah­men. Der Vor­schlag einer Bür­ge­rin hier wei­ter­zu­ge­hen und den Teich im Rah­men eines Pro­jekts der Grund­schu­le oder des Kin­der­gar­tens unter Ein­be­zie­hung der Stadt und bür­ger­schaft­li­chen Enga­ge­ments kom­plett und kind­ge­recht umzu­ge­stal­ten, fand gro­ßen Anklang.
Die teil­wei­se uner­träg­li­che Belas­tungs­si­tua­ti­on durch den Stein­bruch Ebel war ein wei­te­res The­ma. Hier hat­te der frü­he­re Bezirks­aus­schuss­vor­sit­zen­de Her­mann Auf­mkolk schon vor Jah­ren Unter­schrif­ten gegen eine Erwei­te­rung gesam­melt. Die Ver­tre­ter der SPD wer­den sich, wie auch bis­her, in den Gre­mi­en mit allen zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mit­teln gegen die IV. Abbau­pha­se kämpfen.
Da nach meh­re­ren Jah­ren der SPD-Antrag auf Aus­wei­sung einer Tem­po-30-Zone am Kra­kel­oh trotz Nach­fra­gen noch immer nicht beschie­den wur­de, wird das The­ma in der neu­en Bezirks­aus­schuss noch ein­mal mit dem gebo­te­nen Nach­druck aufgegriffen.
Zur Ver­min­de­rung der Belas­tung des Dorf­plat­zes mit Hun­de­kot kam die For­de­rung dort ein Behält­nis mit Plas­tik­tü­ten auf­zu­stel­len. Dadurch könn­ten Hun­de­be­sit­zer leich­ter moti­viert wer­den die Hin­ter­las­sen­schaf­ten ihrer Vier­bei­ner mitzunehmen.
Tei­le des SPD-Antra­ges vom 14.05.14 als Fol­ge der Dorf­be­ge­hung sind mitt­ler­wei­le von der Stadt­ver­wal­tung auf den Weg gebracht wor­den. So wird u.a. geprüft, ob eine zusätz­li­che Flä­che am Kin­der­gar­ten zur Aus­wei­sung zusätz­li­cher Park- und Hal­te­flä­chen erwor­ben wer­den kann. Auch auf ver­mehr­te Geschwin­dig­keits­kon­trol­len in den Tem­po-30-Zonen wol­le die Stadt­ver­wal­tung als Fol­ge des SPD-Antra­ges nun end­lich drän­gen. Das Gelän­der an der Turn­hal­le wird instand­ge­setzt, eine Ände­rung der Beleuch­tung am Dorf­platz ist aus tech­ni­schen Grün­den aber nicht möglich.
Die Aus­wei­sung eins Park­ver­bots am St.-Hubertus-Platz scheint nach Bege­hung durch die Arbeits­grup­pe Ver­kehrs­si­che­rung nun end­gül­tig Tisch zu sein. Die Stadt­ver­wal­tung will die Huber­tus­stra­ße aber wei­ter­hin für die Anlie­ger gebüh­ren­pflich­tig erneu­ern. Hier­zu hat­te die SPD bereits ein deut­li­ches Nein for­mu­liert. Als Fol­ge des SPD-Antra­ges wer­den aber nun Schlag­lö­cher kurz­fris­tig geschlossen.
Empö­rung fand die Mit­tei­lung des Bür­ger­meis­ters, dass die Erneue­rung des Bus­häus­chens bei Hörs­ter zzt. geprüft wer­de. Hier hat­te es schon kon­kre­te Zusa­gen gege­ben, die nach einer mitt­ler­wei­le drei Jah­ren noch immer nicht ein­ge­hal­ten wor­den sind.