Neu­bau Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus Nie­der­eim­erfeld – Mach­bar­keits­stu­die vorgestellt

13. März 2014
von Redaktion

140312-Sitzung PG Neubau GH BLZ 6 001 140312-Sitzung PG Neubau GH BLZ 6 002Arns­berg-Bruch­hau­sen/­Nie­der­ei­mer. Am 12. März traf sich die Pro­jekt­grup­pe der Arns­ber­ger Feu­er­wehr zum geplan­ten Neu­bau des Feu­er­wehr­ge­rä­te­hau­ses für die Ein­hei­ten aus Bruch­hau­sen und Nie­der­ei­mer im Nie­der­eim­erfeld. Die Sit­zung fand in den Räum- lich­kei­ten der Stadt­wer­ke Arns­berg statt, um die räum­li­che Nähe zum geplan­ten Um- feld her­zu­stel­len. Der Lei­ter der Feu­er­wehr, Stadt­brand­in­spek­tor Bernd Löhr, hat­te zu die­ser Sit­zung auch Ver­tre­ter der Kom­mu­nal­po­li­tik ein­ge­la­den, da der Neu­bau in den ver­gan­ge- nen Wochen ein The­ma in unter­schied­li­chen Aus­schüs­sen der Stadt Arns­berg war. Er konn­te neben den Feu­er­wehr­an­ge­hö­ri­gen unter ande­rem für den Bezirks­aus­schuss Bruch­hau­sen des­sen Vor­sit­zen­den Ewald Hil­le (SPD), für den Bezirks­aus­schuss Nie­der- eimer/​Breitenbruch des­sen Vor­sit­zen­den Frie­del Söl­ken (SPD) und für den für die Feu- erwehr zustän­di­gen Vor­sit­zen­den des Aus­schus­ses für Sozia­les, all­ge­mei­ne Bür­ger- diens­te und bür­ger­schaft­li­ches Enga­ge­ment, Huber­tus Man­to­an (CDU), begrü­ßen. Fer­ner war der Geschäfts­füh­rer der Stadt­wer­ke Arns­berg, Herr Karl­heinz Wei­ßer, zu- gegen, da das Pro­jekt in enger Zusam­men­ar­beit mit den Stadt­wer­ken rea­li­siert wird. Die Pro­jekt­grup­pe kam erst­ma­lig vor den Som­mer­fe­ri­en 2013 zusam­men und hat seit­dem bereits meh­re­re Sit­zun­gen abge­hal­ten. Zudem wur­de ein Gerä­te­haus­neu- bau im benach­bar­ten Soest-Dei­ringsen besich­tigt, um wich­ti­ge Erkennt­nis­se zu er- lan­gen, wel­che in die eige­ne Pla­nung ein­flie­ßen kön­nen.  Pro­jekt­grup­pe arbei­tet an Detail­pla­nun­gen mit Kern­the­ma der aktu­el­len Sit­zung war die Vor­stel­lung einer ers­ten Mach­bar­keits­stu­die, wel­che durch den Archi­tek­ten Rüdi­ger Tepe vom Büro Tepe Grütz­bach Archi­tek­ten aus Arns­berg-Neheim, aus­führ­lich dar­ge­stellt wur­de. Der Ent­wurf wur­de von den Mit- glie­dern der Pro­jekt­grup­pe tief­grei­fend erör­tert. Die­ser ers­te Ent­wurf wird nun unter Mit­wir­kung der Pro­jekt­grup­pe verfeinert.

Die Mach­bar­keits­stu­die sieht zwei Gebäu­de­kom­ple­xe vor. Zum einen der „tech­ni- sche Bereich der Feu­er­wehr“ wor­in Fahr­zeu­ge, Umklei­de­be­rei­che, Sozi­al­räu­me, La- ger etc. unter­ge­bracht wer­den. Zum ande­ren den Schu­lungs­be­reich der Feu­er­wehr sowie Büro­flä­chen der Stadt­wer­ke, wobei Tei­le des Gebäu­des sowohl durch die Feu- erwehr als auch durch die Stadt­wer­ke genutzt wer­den kön­nen. Die­se räum­li­che Tren­nung stellt für die Feu­er­wehr­an­ge­hö­ri­gen aus Bruch­hau­sen und Nie­der­ei­mer zu- dem das immer wie­der ange­spro­che­ne „Hei­mat­ge­fühl“ sicher, da sich der Schwer- punkt der Feu­er­wehr im tech­ni­schen Gebäu­de­teil kon­zen­triert und dies wei­test­ge- hend von den Nutz­flä­chen der Stadt­wer­ke getrennt ist. Wehr­füh­rer Löhr: „Das Kon­zept ist aus Sicht der Feu­er­wehr sehr zu begrü­ßen.“ Alle Anwe­sen­den befan­den die­se grund­le­gen­den Pla­nun­gen für gut und wer­den in den kom­men­den Mona­ten wei­ter an der Aus­füh­rungs­pla­nung arbei­ten. Wehr­füh­rer Bernd Löhr: „Das uns vor­ge­leg­te Kon­zept ist aus Sicht der Feu­er­wehr sehr zu begrü- ßen und inhalt­lich schlüs­sig, da Räu­me und Nut­zun­gen von Feu­er­wehr und Stadt­wer- ken deut­lich von­ein­an­der getrennt wer­den. Wir sind froh, dass das Pro­jekt in die­ser Form umge­setzt wird, auch wenn es bei eini­gen Weni­gen umstrit­ten ist.“  Auch die Kom­mu­nal­po­li­ti­ker zeig­ten sich posi­tiv über­rascht und lob­ten noch ein­mal das Betei­li­gungs­ver­fah­ren der Feu­er­wehr, da durch die Pro­jekt­grup­pe die Belan­ge der Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den der Feu­er­wehr direkt in die Pla­nun­gen mit ein- flie­ßen. Hel­mut Mel­chert, zustän­di­ger Fach­be­reichs­lei­ter der Ver­wal­tung, dank­te den betei­lig­ten Akteu­ren für ihre Mit­wir­kung bei der Pla­nung und sieht die­ses Vor­ha­ben wei­ter­hin als einen Mei­len­stein bei der Umset­zung des Brand­schutz­be­darfs­plan der Stadt Arns­berg an, und dies dient letzt­end­lich der Sicher­heit aller Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der Stadt Arnsberg.
Hin­ter­grund Der Pro­jekt­grup­pe zum Neu­bau des Gerä­te­hau­ses des Basis­lösch­zugs 6 gehö­ren an: – Der für die Feu­er­wehr zustän­di­ge städ­ti­sche Fach­be­reichs­lei­ter Hel­mut Mel- chert, – der Lei­ter des Basis­lösch­zugs 6 (Bruchhausen/​Niedereimer), Brand­ober­inspek- tor Dirk Söl­ken, – die ört­li­chen Ein­hei­ten­füh­rer Brand­meis­ter Ben­ja­min Hugo (Bruch­hau­sen) und Brand­in­spek­tor Mar­kus Schnei­der (Nie­der­ei­mer), – jeweils zwei Mann­schafts­ver­tre­ter aus den Feu­er­wehr-Ein­hei­ten Bruch­hau­sen und Nie­der­ei­mer, – Brand­ober­inspek­tor Wil­fried Kar­la als Feu­er­wehr-Fach­kraft für Arbeits­si­cher­heit, – der Lei­ter der Feu­er­wehr der Stadt Arns­berg, Stadt­brand­in­spek­tor Bernd Löhr, mit sei­nen bei­den Stell­ver­tre­tern Stadt­brand­in­spek­tor Mar­tin Känz­ler und Brand­ober­amts­rat Harald Kroll.