Nehei­mer Wohn­haus nach Brand unbe­wohn­bar

15. Mai 2016
von Redaktion

fw1Arns­berg Neheim. Am Sams­tag, den 14. Mai wur­de die Arns­ber­ger Feu­er­wehr um 21:40 Uhr erneut zu einer Brand­be­kämp­fung in einem Wohn­haus alar­miert. Nach­dem bereits am Mor­gen gegen 07:40 Uhr der Alarm eines Rauch­warn­mel­ders in einer Woh­nung am Nehei­mer Möh­neufer die Ein­satz­kräf­te auf den Plan geru­fen hat­te, heul­ten in Neheim ein wei­te­res Mal die Sire­nen und rie­fen die bei­den Haupt­wa­chen aus Neheim und Arns­berg sowie den Lösch­zug Neheim zu einem Woh­nungs­brand in der Nehei­mer Stra­ße Zum Besen­berg.
 
Alle Bewoh­ner in Sicher­heit Beim Ein­tref­fen der ers­ten Ein­satz­kräf­te am Brand­ort war bereits eine Ver­rau­chung in dem Wohn­haus erkenn­bar. Umge­hend ging ein Ein­satz­trupp unter schwe­rem Atem­schutz zur Erkun­dung und Brand­be­kämp­fung in das stark ver­rauch­te Gebäu­de vor. Eine Men­schen­ret­tung war glück­li­cher­wei­se nicht mehr not­wen­dig, da Ange­hö­ri­ge den Bewoh­ner der Brand­woh­nung bereits auf die Gefahr hat­ten auf­merk­sam machen kön­nen, so dass sich alle Haus­be­woh­ner unver­letzt aus eige­ner Kraft ins Freie ret­ten konn­ten.
 
Haus für unbe­wohn­bar erklärt Der Ein­satz­trupp konn­te den Brand­herd in dem Gebäu­de nach einer gründ­li­chen Erkun­dung im 1. Ober­ge­schoss des Wohn­hau­ses aus­ma­chen. Dort war es aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che zu einem Zim­mer­brand gekom­men. Der Brand wur­de schnell gelöscht, und die Wehr­leu­te kon­trol­lier­ten das Gebäu­de anschlie­ßend mit Hil­fe einer Wär­me­bild­ka­me­ra auf wei­te­re Glut­nes­ter. Um das Haus abschlie­ßend von dem Brand­rauch zu befrei­en, wur­de ein soge­nann­ter Hoch­leis­tungs-lüf­ter ein­ge­setzt. Eben­so wur­de in dem unmit­tel­bar angren­zen­den Nach­bar­rei­hen­haus über­prüft, ob sich even­tu­ell Rauch­ga­se bis dort­hin aus­ge­brei­tet hat­ten. Auf Grund der Brand­schä­den, wur­de das Haus für unbe­wohn­bar erklärt. Die Bewoh­ner kamen für die Nacht bei Ange­hö­ri­gen unter.
 
Nach einer abschlie­ßen­den Kon­trol­le durch die Wehr­leu­te und das Ener­gie­ver­sor­gungs­un­ter­neh­men, wur­de die Ein­satz­stel­le zur Durch­füh­rung wei­te­rer Ermitt­lun­gen an die Kri­mi­nal­po­li­zei über­ge­ben.
Der Ein­satz war für die Arns­ber­ger Feu­er­wehr nach rund zwei Stun­den been­det.
 
(Quel­le: UBM’in Chris­ti­na Seve­rin, stellv. Pres­se­spre­che­rin)