Müll­ton­nen bren­nen in Kel­ler eines Mehr­fa­mi­li­en­wohn­hau­ses in Arnsberg

3. März 2015
von Redaktion

Arns­berg. Am Abend des 01. März wur­de um kurz vor halb zehn der Feu­er­wehr-Leit­stel­le in Mesche­de ein Brand in einem Kel­ler an der Arns­ber­ger Ruhr­stra­ße gemel­det.  (Dorf​in​fo​.de berich­te­te) der Kel­ler­fens­ter Rauch auf­stei­gen sehen. Zur glei­chen Zeit hielt ein PKW mit vier jun­gen Men­schen an, denen das Ver­hal­ten der Mäd­chen selt­sam vorkam.

150301-Kellerbrand Arnsberg 003 150301-Kellerbrand Arnsberg 001 150301-Kellerbrand Arnsberg 002

Bei genaue­rem Hin­schau­en konn­ten die Jugend­li­chen bereits Feu­er in dem Kel­ler aus­ma­chen. Einer der jun­gen Män­ner lief zur Rück­sei­te des Hau­ses, um die Bewoh­ner zu infor­mie­ren, wäh­rend der ande­re den Not­ruf absetzte.
Umge­hend wur­den die bei­den Haupt­wa­chen aus Arns­berg und Neheim, der Lösch­zug Arns­berg sowie der Ret­tungs­dienst alar­miert. Zur glei­chen Zeit wur­den die Bewoh­ner von den Jugend­li­chen in Sicher­heit gebracht, so dass beim Ein­tref­fen der ers­ten Ein-satz­kräf­te bereits alle Bewoh­ner das Haus ver­las­sen hat­ten. Sofort wur­de von den Wehr­leu­ten ein Kel­ler­fens­ter geöff­net und die bei­den bren­nen­den Müll­ton­nen mit einem C‑Rohr gelöscht. Anschlie­ßend wur­den die bei­den Ton­nen nach drau­ßen ge-bracht und der Kel­ler von meh­re­ren Trupps unter schwe­rem Atem­schutz mit einer Wär­me­bild­ka­me­ra nach wei­te­ren Glut­nes­tern unter­sucht. Da sich kei­ne wei­te­ren Glut­nes­ter im Kel­ler befan­den, wur­de die­ser abschlie­ßend mit Hil­fe eines Hoch­leis-tungs­lüf­ters vom Brand­rauch befreit.
Wäh­rend der Lösch- und Kon­troll­ar­bei­ten wur­den die vier jun­gen Leu­te, die den Brand gemel­det und die Bewoh­ner infor­miert hat­ten, vom Ret­tungs­dienst ver­sorgt und anschlie­ßend in die Kran­ken­häu­ser nach Arns­berg und Neheim trans­por­tiert, da bei ihnen der Ver­dacht einer Rauch­gas­ver­gif­tung bestand. Mitt­ler­wei­le konn­ten alle Betrof­fe­nen die Kran­ken­häu­ser wie­der verlassen.
Die Feu­er­wehr war mit rund 40 Wehr­leu­ten etwa ein­ein­halb Stun­den im Einsatz.