Micha­el Brü­ne, Vor­sit­zen­der des Ver­eins­rings Herdrin­gen, eröff­net die Sai­son der Frei­licht­büh­ne Herdringen

10. Juni 2014
von Redaktion

Start mit „Emil und die Detektive“

Arns­berg Herdrin­gen (Hoch­sauer­land) Bei strah­len­dem Son­nen­schein, super Wet­ter und fast vol­len Rän­gen star­tet die Frei­licht­büh­ne Herdrin­gen in die neue Sai­son. Mit dem Fami­li­en­thea­ter „Emil und die Detek­ti­ve“ bie­tet die Frei­licht­büh­ne Herdrin­gen eine span­nen­de Geschich­te sei­nen gro­ßen und klei­nen Zuschau­ern an.

Micha­el Brü­ne, Vor­sit­zen­der des Ver­eins­rings Herdrin­gen und Vor­sit­zen­der des Bezirks­aus­schus­ses, begrüßt die Zuschau­er und gibt nach einer kur­zen Anspra­che den Start­schuss für „Emil und die Detek­ti­ve“ mit den Wor­ten: „Paro­le Emil“.

Emil und die Detektive

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Wer kennt sie nicht, die span­nen­de Geschich­te von Emil Tisch­bein, Pony Hüt­chen, Gus­tav mit der Hupe, dem Pro­fes­sor, dem klei­nen Diens­tag und all‘ den vie­len ande­ren Kin­dern. Die­ses Stück wur­de in Herdrin­gen bis­her noch nicht auf­ge­führt und ver­spricht Span­nung für Groß und Klein.

Emil Tisch­bein (Jonas Balt­rusch) lebt mit sei­ner Mut­ter (Susan­ne Franke/​ Bir­git Kem­per ) in ein­fa­chen Ver­hält­nis­sen. Uner­müd­lich arbei­tet Emil´s Mut­ter, um den Lebens­un­ter­halt zu ver­die­nen. Trotz­dem schafft sie es, ihre Mut­ter finan­zi­ell zu unter­stüt­zen. In den Feri­en wird Emil nach Ber­lin ein­ge­la­den und soll auf die­sem Wege der Groß­mutter (Ange­li­ka Wei­den­bach) Geld – sehr viel Geld – brin­gen. Damit ihm das Geld nicht gestoh­len wird, befes­tigt Emil das Geld mit einer Nadel in der Innen­sei­te sei­ner Jacke. Die Kof­fer wer­den gepackt und los geht die Rei­se mit dem Zug nach Ber­lin. Wie es üblich ist ver­ab­schie­det sich die Mut­ter sehr herz­lich von ihrem Sohn, der ja nun auf eine lan­ge Rei­se geht.

Die Situa­ti­on ist, wie im täg­li­chen Leben, die Mut­ter gibt gute Rat­schlä­ge und der Sohn ant­wor­tet zuneh­mend mit einem generv­ten „Jaaa Mama“.

Auf der Rei­se in die Groß­stadt begeg­net Emil einer sehr suspek­ten Per­son namens Grund­eis (Dirk Ham­mel). Doch zu allem Über­fluss wird ihm die­ses Geld von gera­de die­sem Grund­eis gestoh­len. Emil hef­tet sich an die Fer­sen von Grund­eis und ver­folgt ihn auf eige­ne Faust. Dabei trifft er auf Gus­tav mit der Hupe (Niklas Pad­berg). Die­ser trom­melt eini­ge Freun­de zusam­men. Hier­zu gehö­ren der Pro­fes­sor (Moritz Voß­beck), der klei­ne Diens­tag (Vanes­sa Jung­höl­ter), Bleu­er (Marek Becker), Mit­ten­zw­ey (Eli­sa Men­ge­ring­hau­sen / Ele­na Fran­ke), Pon­ny Hüt­chen (Marie Kem­per), Mit­ten­drei (Kris­ti­na Her­schel) und, und, und. Ins­ge­samt hören zu der Kin­der­ban­de fast 60 Kin­der. Die Köp­fe wer­den zusam­men­ge­steckt und es wird berat­schlagt, wie der Dieb über­lis­tet wer­den kann. Das gefähr­li­che Aben­teu­er nimmt sei­nen Lauf. Es wird sogar ein Nach­rich­ten­dienst unter der „Paro­le Emil“ orga­ni­siert, um den Dieb zu beschat­ten. Die selbst ernann­ten Detek­ti­ve ver­su­chen mit viel Raf­fi­nes­se, das Geld wie­der zurück zu bekommen.

Kann sich der Übel­tä­ter aus dem Stau­be machen? Kann der Dieb gefasst wer­den? Bekommt Emil das Geld zurück? Fra­gen über Fra­gen – aber die Lösung die­ser höchst­bri­san­ten und span­nen­den Geschich­te wird im Som­mer 2014 auf der Frei­licht­büh­ne Herdrin­gen zu sehen sein.

Alle Kin­der set­zen ihre Rol­len her­vor­ra­gend um, so dass der Zuschau­er glau­ben könn­te, es wären Sze­nen aus dem all­täg­li­chen Leben. Jonas Balt­rusch, also Emil, ist ein Laus­bu­be wie es im Buche steht – und das nicht nur auf der Büh­ne. Eines der Kin­der läuft mit Toma­hawk her­um und spricht nur „india­nisch“ und kur­zer­hand wird der Rol­ler zum wil­den Mus­tang. Eine rich­tig klas­se Situa­ti­on ist auch, wenn die Kin­der ver­su­chen den Dieb in die Enge zu trei­ben. Die 60 Kin­der, im Alter von 2 – 16 Jah­ren bil­den eine Men­schen­mau­er und trei­ben den Dieb vor sich her.

Noch 16 Mal wird Emil mit sei­nen Detek­ti­ven auf der Büh­ne zu sehen sein. Es soll­te sich kei­ner die­ses Thea­ter­stück mit ca. 90 Dar­stel­lern auf der Büh­ne ent­ge­hen las­sen. Kar­ten­vor­be­stel­lun­gen wer­den mon­tags bis frei­tags von 9 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr unter Tel. 02932/39140 ent­ge­gen­ge­nom­men. An Wochen­en­den sowie Fei­er­ta­gen ist das Tele­fon von 10 bis 12 Uhr besetzt. Nähe­re Infor­ma­tio­nen zu den Vor­stel­lun­gen gibt es auch im Inter­net unter www​.flbh​.de. Gespielt wird bei jedem Wet­ter, denn die Zuschau­er­plät­ze sind kom­plett überdacht.