Lösch­zug Neheim zieht beein­dru­cken­de Bilanz unter das Jahr 2012

7. März 2013
von Redaktion

Arns­berg-Neheim. (Hoch­sauer­land) Am Frei­tag, den 01.03.2013 tra­fen sich die Ange­hö­ri­gen des neu­en Basis- lösch­zugs 1 Neheim-Voß­win­kel zu ihrer ers­ten gemein­sa­men Jah­res­dienst­be­sp­re- chung im Nehei­mer Feu­er­wehr­haus. Basis­lösch­zugfüh­rer Rei­ner Schul­ze konn­te zahl- rei­che Feu­er­wehr­ka­me­ra­din­nen und –kame­ra­den, Ver­tre­ter der hei­mi­schen Poli­tik, den zustän­di­gen städ­ti­schen Fach­be­reichs­lei­ter Hel­mut Mel­chert und den stell­vertre- ten­den Wehr­füh­rer Harald Kroll zu die­ser Ver­an­stal­tung begrü­ßen. Schul­ze blick­te anschlie­ßend auf ein erneut ereig­nis­rei­ches Jahr für die Nehei­mer Blau­rö­cke zurück: Im Rah­men von 37 Übungs­aben­den mit ins­ge­samt 3.300 Aus­bil- dungs­stun­den wur­de eine Viel­zahl von prak­ti­schen Übun­gen an diver­sen Objek­ten durch­ge­führt, dar­un­ter bei­spiels­wei­se die Jah­res­übung im Basis­lösch­zug-Ver­bund mit Betei­li­gung des Mal­te­ser Hilfs­diens­tes bei der Fir­ma BJB. Der im ver­gan­ge­nen Jahr beschaff­te Abroll­be­häl­ter zur Dekon­ta­mi­na­ti­on von Ver­letz­ten ver­lang­te den Ne- hei­mer Wehr­leu­ten ein beträcht­li­ches Maß an zusätz­li­cher Aus­bil­dung ab, die aber mit gro­ßer Moti­va­ti­on absol­viert wur­de. Der Höhe­punkt im Jahr 2012 war wohl der sehr erfolg­rei­che Fami­li­en- und Mit­mach­tag, der am 13. Mai mit sei­nen Attrak­tio­nen und Akti­vi­tä­ten zahl­rei­che gro­ße und klei­ne Zuschau­er ans Nehei­mer Feu­er­wehr­haus lock­te. Am 29. Sep­tem­ber nah­men zudem drei Grup­pen aus Neheim am Leis­tungs- nach­weis der Feu­er­weh­ren des Hoch­sauer­land­krei­ses in Sun­dern-Helle­feld mit Erfolg teil. Wie bereits im Jahr 2011 nahm auch im ver­gan­ge­nen Jahr die Brand­schutz­er­zie­hung einen bedeu­ten­den Teil im Spek­trum der Akti­vi­tä­ten des Lösch­zugs ein. So wer­den mitt­ler­wei­le nicht mehr „nur“ Kin­der­gär­ten und Grund­schu­len, son­dern sogar auch wei­ter­füh­ren­de Schu­len von dem sehr enga­gier­ten Brand­schutz­er­zie­hungs-Team betreut. Dies ist kei­nes­falls eine Selbst­ver­ständ­lich­keit und ver­dient Aner­ken­nung. Zum Abschluss des Jah­res durf­ten sich die Nehei­mer Blau­rö­cke schließ­lich über die Beschaf­fung von zwei neu­en Fahr­zeu­gen freu­en: Ein Lösch­fahr­zeug für den Kata- stro­phen­schutz und ein Wech­sel­lader­fahr­zeug für den Trans­port von Abrollbehältern.
Der stell­ver­tre­ten­de Wehr­füh­rer Harald Kroll nahm nach Schul­zes Rück­blick fol­gen­de Beför­de­run­gen vor: Danie­la Jun­hold zur Feu­er­wehr­frau, Dirk Teich­mann zum Feu­er- wehr­mann, Ste­fan Zel­der und Den­nis Rit­ter zu Ober­feu­er­wehr­män­nern, Kili­an Lut­ze zum Haupt­feu­er­wehr­mann, Jan Pater und Thors­ten Chris­ti­ans zu Ober­brand­meis­tern, Jür­gen Wol­ter zum Haupt­brand­meis­ter und Sascha Ricke zum Brand­in­spek­tor. Fach­be­reichs­lei­ter Hel­mut Mel­chert rich­te­te in Ver­tre­tung für den erkrank­ten Bür- ger­meis­ter Hans-Josef Vogel eini­ge Dan­kes­wor­te an die Anwe­sen­den und hat­te da- nach die ange­neh­me Auf­ga­be, die fol­gen­den Kame­ra­den für ihre lang­jäh­ri­ge Treue zur Feu­er­wehr aus­zu­zeich­nen: Für 25-jäh­ri­gen ver­läss­li­chen Feu­er­wehr­dienst erhiel­ten Ste­fan Klei­ne­kor­te und Björn Lich­ten­berg das Feu­er­wehr-Ehren­zei­chen des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len in Sil­ber. Das Ehren­zei­chen in Gold für 35 Zuge­hö­rig­keit zur Feu- erwehr erhiel­ten Die­ter Joch­heim und Mar­kus Koerdt. Über eine beson­de­re Ehrung für stol­ze 60 Jah­re Treue zur Feu­er­wehr konn­te sich Josef Cöp­pi­cus freu­en, der dafür mit dem Ehren­zei­chen des Ver­ban­des der Feu­er­weh­ren in NRW geehrt wur­de. Abschlie­ßend rich­te­ten eini­ge Ange­hö­ri­ge des Lösch­zugs stell­ver­tre­tend für alle Ka- mera­den einen herz­li­chen Dank an die Lei­tung des Basis­lösch­zugs, die die Nehei­mer Wehr im Jahr 2012 erneut mit gro­ßem Ein­satz auf Kurs gehal­ten hat. Die­sen Dank gab Basis­lösch­zugfüh­rer Schul­ze gern an die Kame­rad­schaft zurück, ohne deren viel­fäl­ti- ges Enga­ge­ment die erfolg­rei­che Arbeit des Lösch­zugs Neheim nicht mög­lich sei. Und dies blei­be hof­fent­lich auch in Zukunft so.
Quel­le: UBM’in Syl­va­na Kachel, Öffent­lich­keits­be­auf­trag­te LZ Neheim