Leer­stand im Fokus

12. Februar 2013
von Redaktion

20130206-FES-LeerstandsmanaAuf Ein­la­dung der Fried­rich-Ebert-Stif­tung (FES) fand am 6. Febru­ar eine Ver­an­stal­tung zum The­ma „Leer­stands­ma­nage­ment für Städ­te und Gemein­den im Hoch­sauer­land­kreis” im Haus des Gas­tes an der Kur- und Kon­zert­hal­le in Ols­berg statt. Robert Kirch­ner-Quehl von der FES und Fer­di Wie­gel­mann von der Ols­ber­ger SPD konn­ten dazu über 100 inter­es­sier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger aus nah und fern begrü­ßen. Dr. Chris­ti­an Kra­jew­ski vom Insti­tut für Geo­gra­phie an der West­fä­li­schen-Wil­helms-Uni­ver­si­tät in Müns­ter mach­te dabei zu Beginn deut­lich, wie groß die Her­aus­for­de­run­gen des Leer­stan­des in der Regi­on schon sind. Für die Stadt Ols­berg zeig­te Timo Jäckel anhand von Befra­gun­gen sei­ne Diplom-Arbeit, dass vor allem der alters­ge­rech­te Umbau und feh­len­des Eigen­ka­pi­tal wei­te­re beherr­schen­de The­men für Eigen­tü­mer sind. Gera­de auch im Hin­blick auf die teils nicht aus­rei­chen­den Infor­ma­tio­nen über bestehen­de För­der­pro­gram­me.

 

Dr. Ste­pha­nie Arens von der Südwestfalenagentur/ Regio­na­le 2013 mach­te dann wie­der Mut und zeig­te den vie­len inter­es­sier­ten Zuhö­re­rin­nen und Zuhö­ren, dass man durch inno­va­ti­ve Ide­en, ergänzt durch bür­ger­schaft­li­ches Enga­ge­ment trotz sin­ken­der Bevöl­ke­rungs­zah­len, viel für die Zukunft der Städ­te und Dör­fer auf den Weg brin­gen kann. Dies unter­mau­er­te auch Patrick Weyand. Der Archi­tekt aus dem Wes­ter­wald stell­te u.a. sein Pro­jekt www.dorfboerse.de vor und zeig­te auf, dass die Stär­kung des Bestan­des und die Fokus­sie­rung auf die Sanie­rung von Alt­bau­ten in Städ­ten und Dör­fern auch für das hei­mi­sche Hand­werk ein Erfolgs­mo­dell ist. Einig waren sich alle Refe­ren­ten, dass in Zei­ten abneh­men­der Bevöl­ke­rungs­zah­len die Aus­wei­sung von gro­ßen Neu­bau­ge­bie­ten der Ver­gan­gen­heit ange­hört. Viel­mehr gel­te das Mot­to: Innen­ent­wick­lung vor Neu­bau. Mode­ra­tor und Bun­des­tags­kan­di­dat Dirk Wie­se dank­te den Refe­ren­ten am Ende für ihre kla­re Ana­ly­se der Situa­ti­on. Er ver­deut­lich­te aber auch, dass es bereits vie­le inno­va­ti­ve Ide­en und Pro­jek­te zur Gestal­tung der Her­aus­for­de­run­gen gebe: „Man muss das Rad nicht immer neu erfin­den. Wir kön­nen auch ein­fach mal ein paar gute Ide­en sozu­sa­gen „klau­en” und vor Ort gemein­sam umset­zen.” reg­te Wie­se an. Wer Inter­es­se an den Vor­trä­gen der Refe­ren­ten hat kann sich bei Dirk Wie­se mel­den. Die Kon­takt­da­ten fin­den Sie auf www.dirkwiese.de.