Kin­der­kur­heim Arns­berg auf Nor­der­ney erfolg­reich zer­ti­fi­ziert Nach­weis zur sta­tio­nä­ren Reha­bi­li­ta­ti­ons­ein­rich­tung erbracht

7. August 2013
von Redaktion

Kin­der­kur­heim Arns­berg auf Nor­der­ney erfolg­reich zer­ti­fi­ziert Nach­weis zur sta­tio­nä­ren Reha­bi­li­ta­ti­ons­ein­rich­tung erbracht

128664VHochsauerlandkreis./Norderney. Das Kin­der­kur­heim „Arns­berg“ auf Nor­der­ney konn­te sich erfolg­reich der Zer­ti­fi­zie­rung nach einem von der Bun­des­ar­beits­ge­mein­schaft für Reha­bi­li­ta­ti­on (BAR) aner­kann­ten Qua­li­täts­ma­nage­ment-Ver­fah­ren stel­len. Jetzt nah­men Mar­tin Stol­te, Fach­be­reichs­lei­ter Schu­len und Jugend zusam­men mit Kreis­ju­gends­amts­lei­ter Bernd Wag­ner das Zer­ti­fi­kat von Ste­phan Ach­ter­mann entgegen.

 

Der Jugend­hil­fe­aus­schuss des Hoch­sauer­land­krei­ses hat­te im Juni 2012 die Zer­ti­fi­zie­rung auf den Weg gebracht. In der Fol­ge hat­te sich das Kin­der­kur­heim auf Nor­der­ney als sta­tio­nä­re Reha­bi­li­ta­ti­ons­ein­rich­tung am Zer­ti­fi­zie­rungs­ver­fah­ren betei­ligt, weil der Nach­weis eines ein­heit­li­chen und unab­hän­gi­gen Zer­ti­fi­zie­rungs­ver­fah­rens ist laut Sozi­al­ge­setz­buch im Rah­men der Reha­bi­li­ta­ti­on und Teil­ha­be behin­der­ter Men­schen gesetz­lich gefor­dert ist.

 

Die Zer­ti­fi­zie­rung ermög­licht die wei­te­re zukunfts­ori­en­tier­te Aus­rich­tung des Kin­der­kur­heims mit the­ma­ti­schen Kin­der­ku­ren, Mut­ter-Kind-Kuren sowie den wei­te­ren Aus­bau der Ange­bo­te im Rah­men der vor­beu­gen­den Gesund­heits­hil­fe. Auf­ge­nom­men wer­den Kin­der mit Erkran­kun­gen der Atem­we­ge, Haut­krank­hei­ten, AD(H)S, Ess­stö­run­gen im Alter von drei bis 15 Jah­ren, für die die Nord­see­insel Nor­der­ney auf­grund der kli­ma­ti­schen Bedin­gun­gen posi­ti­ve Vor­aus­set­zun­gen für eine erfolg­rei­che Kur bietet.

Mög­lich­kei­ten für Kin­der zur Kur-Teil­nah­me sind dar­über hin­aus auch gege­ben, wenn zeit­lich befris­te­te emo­tio­na­le Stö­run­gen als Reak­ti­on auf beson­de­re Erfah­run­gen aus Schu­le, Frei­zeit, Freun­des­kreis und Fami­lie vorliegen.

Kran­ken­kas­sen und die Jugend­äm­ter gewäh­ren unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen Zuschüs­se oder über­neh­men die vol­len Kos­ten der Kur­auf­ent­hal­te. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter 0291/94–1244 (Frau Kraft).