Kei­ne Legio­nel­len-Gefahr für Arnsberg

5. September 2013
von Redaktion

Kei­ne Legio­nel­len-Gefahr für Arns­berg Hoch­mo­der­ne Filteranlagen

Arns­berg. (Hoch­sauer­land) Aus Anlass der Legio­nel­len-Erkran­kun­gen im sauer­län­di­schen War­stein weist Hans-Josef Vogel, Bür­ger­meis­ter der Stadt Arns­berg, dar­auf hin, dass für das Was­ser­werk Möh­ne­bo­gen, das die Stadt Arns­berg ver­sorgt, kei­ne Gefahr besteht. „Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der Stadt müs­sen sich kei­ne Sor­gen dar­über machen, dass die Erre­ger auch im städ­ti­schen Trink­was­ser auf­tau­chen könn­ten“, erklärt Vogel. „Die Inves­ti­tio­nen von 2011 in die bes­te Tech­nik haben sich jeden­falls schon jetzt gelohnt“, so Vogel weiter.

„Über die Fil­tra­ti­on und beson­ders die Ultra­fil­tra­ti­on wer­den alle Bak­te­ri­en, beson­ders auch die Legio­nel­len her­aus­ge­fil­tert, so dass für das auf­be­rei­te­te Trink­was­ser kein Risi­ko durch Legio­nel­len besteht“, beschreibt Georg Tusche­witz­ki vom Hygie­ne-Insti­tut des Ruhr­ge­biets den Stadtwerken.

„Die hoch­mo­der­nen Ultra­fil­tra­ti­ons­an­la­gen wie sie seit 2011 im Was­ser­werk Möh­ne­bo­gen und seit 2012 im Was­ser­werk Lan­gel in Betrieb sind, sind eine im hohen Maße effek­ti­ve, siche­re und zuver-läs­si­ge Bar­rie­re, um Legio­nel­len aus dem Was­ser zu fil­tern“, erklärt auch Karl­heinz Wei­ßer, Lei­ter der Stadt­wer­ke Arns­berg. „Mit Poren­grö­ßen unter 0,03 Mikro­me­tern hal­ten Ultra­fil­tra­ti­ons­an­la­gen sogar kleins­te Viren zurück. Der mini­ma­le Durch­mes­ser von Legio­nel­len liegt über 0,5 Mikro­me­ter; er ist also gut 16 Mal grö­ßer als die Poren­grö­ße einer Ultrafiltrationsmembrane.“

Soll­ten wider Erwar­ten und wider der Tech­nik nach die­sen Auf­be­rei­tungs­schrit­ten zur Par­ti­kel­ab­schnei­dung noch ver­ein­zel­te Legio­nel­len auf­tre­ten, wür­den die­se durch die anschlie-ßen­de UV-Des­in­fek­tion­an­la­ge abge­tö­tet, erläu­tert Weißer.