Jakobs­pil­ger errei­chen Leon in Spa­ni­en – Fotos -

19. Juli 2016
von Redaktion

Jakobs­pil­ger der Kol­pings­fa­mi­lie Bruchhausen/Ruhr schaf­fen 3.000 km
Arns­berg. Die Jakobs­pil­ger der Kol­pings­fa­mi­lie Bruch­hau­sen haben auf Ihrer vor­letz­ten Teil­stre­cke durch Spa­ni­en inzwi­schen Leon, die Haupt­stadt Kas­ti­li­ens erreicht.
Auch dies­mal waren die Jakobs­pil­ger auf Ihrer 16. Teil­stre­cke 3 Wochen unter­wegs, von den Pyre­nä­en an der fran­zö­sisch-spa­ni­schen Gren­ze durch die Pro­vin­zen Navar­ra, La Rio­ja, Bur­gos und Kas­ti­li­en. 20 Teil­neh­mer waren dies­mal erneut beim Mehr­jah­res­pro­jekt der Bruch­hau­se­ner Kol­pings­fa­mi­lie dabei. Nach 456 Kilo­me­ter auf der dies­jäh­ri­gen Teil­stre­cke sind es nun mitt­ler­wei­le 3.000 Kilo­me­ter ins­ge­samt – seit dem Pro­jekt­start im Jahr 2007.
 
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Gestar­tet wur­de in Ron­ces­val­les (dem Ziel der 12415. Teil­stre­cke) mit einem gemein­sa­men Gebet und vor­be­rei­te­ten Tex­ten in der Klos­ter­kir­che. Von den Pyre­nä­en ging es in der ers­ten Woche auf dem his­to­ri­schen „Cami­no Fran­ces“ zunächst durch die Pro­vinz Navar­ra u. a. nach Pam­plo­na, Puen­te la Rei­na und Logro­no, der Pro­vinz­haupt­stadt von La Rio­ja. Und bereits in der ers­te Woche gab es vie­le schö­ne und inter­es­san­te Begeg­nun­gen mit Pil­gern aus aller Welt, aber auch aus der Hei­mat. „Wie klein die gro­ße Welt doch ist …“ war eine von vie­len Bemer­kun­gen.
In der zwei­ten Woche, auf dem Weg nach Bur­gos, erreich­ten die Kol­ping­pil­ger so berühm­te Orte wie San­to Dom­in­go del la Calza­da und San Juan de Orte­ga – wich­ti­ge Orte auf dem his­to­ri­schen Jakobs­weg. Inzwi­schen waren die sauer­län­di­schen Pil­ger bei den inter­na­tio­na­len Mit­pil­gern als „Ger­man Run­ners“ mehr als bekannt. Denn eine solch gro­ße Grup­pe, gemein­sam auf dem Jakobs­weg, ist selbst in Spa­ni­en unge­wöhn­lich. Wäh­rend des Pau­sen­tags in Bur­gos stand die welt­be­rühm­te Kathe­dra­le im Mit­tel­punkt des Pro­gramms.
Wenn es wäh­rend 23 Pil­ger­ta­gen ins­ge­samt nur 7 Stun­den reg­net, dann darf man wohl sehr zufrie­den sein. Das war jeden­falls das Wet­ter­fa­zit am Ende der drit­ten Woche. Und so wur­de auch der Pil­ger­weg durch die Mese­ta, das spa­ni­sche Hoch­land, zu einem beson­de­ren Erleb­nis. Der land­schaft­li­che Kon­trast zu den Pyre­nä­en und zur Wein­ge­gend La Rio­ja war schon immens. Der dies­jäh­ri­ge Ziel­ort Leon, mit einer noch­mals bemer­kens­wer­ten Kathe­dra­le und einer wun­der­schö­nen Alt­stadt, hat die Pil­ger dann wie­der auf eine neue Art und Wei­se beein­druckt. Der schö­ne Auf­ent­halt in der Unter­kunft der Bene­dik­ti­ne­rin­nen, der Hospe­deria Monasti­ca Pax, hat die vor­letz­te Teil­stre­cke mehr als abge­run­det.
Die vie­len guten Gesprä­che in der Grup­pe, aber dies­mal auch die vie­len Begeg­nun­gen und Gesprä­che mit all den Mit­pil­gern aus „aller Her­ren Län­der die­ser Erde“ blei­ben sicher noch in lan­ger Erin­ne­rung.
Die Sauer­län­der Jakobs­pil­ger gestal­te­ten in der Klos­ter­kir­che der Bene­dik­ti­ne­rin­nen auch dies­mal ein beson­de­res Abschluss­ge­bet, ver­bun­den mit dem Dank von Mecht­hild und Lothar Heimann für das erneu­te Team­work der Grup­pe, sprich „für die Gebe­te, Tex­te, Lie­der, Gedich­te, die täg­li­chen Rei­se-Infos, für das Foto­gra­fie­ren und Fil­men, das Tage­buch, die gegen­sei­ti­ge Unter­stüt­zung, die Mit­hil­fe bei der Stre­cken­füh­rung und das sich wie­der drei Wochen lang aus­hal­ten und tole­rie­ren.“
Und wie geht es wei­ter? Nur noch ein­mal ! Die Vor­be­rei­tun­gen für die 17., die fina­le Teil­stre­cke – von nach Leon nach San­tia­go de Com­pos­te­la – haben bereits begon­nen. Vor­aus­sicht­lich wie­der drei Wochen in der Zeit von Ende April bis Mit­te Mai 2017.
Arns­berg, Lothar Heimann, 17.7.2016, lotharheimann@web.de, 0177–5448 504