His­to­ri­scher Aus­flug führt nach Sundern

26. Mai 2014
von Redaktion

AKD besucht die „Alte Schmitte“
ak-14-05-25.AusflugArns­berg-Nie­der­ei­mer (Hoch­sauer­land)  Der his­to­ri­sche Aus­flug des Arbeits­kreis Dorf­ge­schich­te Nie­der­ei­mer e.V. führ­te die Teil­neh­mer in die­sem Jahr in das Hei­mat- und Jagd­mu­se­um „Alte Schmit­te“ nach Sun­dern-Endorf. Hier ver­setz­ten die bei­den Muse­ums­füh­rer die 17 Gäs­te zurück in die Ver­gan­gen­heit. Zuerst führ­te der ehe­ma­li­ge Ket­ten­schmied Franz Böde­feld sein altes Hand­werk am glü­hen­den Koh­le­feu­er vor. Anschlie­ßend konn­te man noch die alten Fer­ti­gungs­ma­schi­nen aus den 1930er Jah­ren sowie das eins­ti­ge Lager bestau­nen. Danach über­nahm Peter Schült­ke die alters­ge­misch­te Grup­pe. Zu Beginn erläu­ter­te er anhand frü­he­rer Arbeits­plät­ze eini­ge typi­sche hei­mi­sche Hand­werks­be­ru­fe, wie Satt­ler oder Schus­ter. Sehr inter­es­sant war eben­falls die Feu­er­wehr­ab­tei­lung sowie die Gesteins- und Pup­pen­aus­stel­lung. Auch ein Teil eines „Tan­te-Emma-Läd­chens“ oder das Hand­werks­zeug einer Heb­am­me wur­den vor­ge­stellt. Danach ver­schwan­den die Besu­cher im nach­emp­fun­de­nen Berg­bau­stol­len in den Kel­ler­räu­men. Am Ende des Stol­lens fan­den sich die Teil­neh­mer in der nach­ge­stell­ten Land­post­stel­le sowie den Küchen und Wohn­stu­ben wie­der. Ein Kern­stück des Muse­ums ist wohl die Jagd- und Waf­fen­aus­stel­lung des eins­ti­gen Fabrik­be­sit­zers Franz Mie­der­hoff. Hier sind sowohl hei­mi­sche Wald­tie­re als auch Tie­re des afri­ka­ni­schen Kon­ti­nen­tes in Lebens­grö­ße ausgestellt.
Vie­le der älte­ren Gäs­te fühl­ten sich nach dem Rund­gang durch die hoch­in­ter­es­san­te Aus­stel­lung in ihre Kind­heit zurück­ver­setzt. Zum Abschluss fan­den sich die Teil­neh­mer dann noch in der Kaf­fee­stu­be ein. Hier wur­den die Gäs­te mit fri­schen Waf­feln und Kaf­fee von den Muse­ums­da­men verwöhnt.

Det­lev Becker, für Dorf​in​fo​.de

FOTO: Die Teil­neh­mer des dies­jäh­ri­gen his­to­ri­schen Aus­flu­ges vor der „Alten Schmitte“