heim­ge­SUCHT – Geschich­ten aus der Mit­te des Lebens

6. Juli 2016
von Redaktion

Auge in Auge mit dem Tod – Inter­view-Rei­he geht in die zwei­te Run­de
auge-in-auge-mit-dem-todHochsauerland/Arnsberg. Nach der ers­ten Repor­ta­ge zur Selbst­hil­fe­ge­mein­schaft für Ange­hö­ri­ge und Freun­de von alko­hol­ab­hän­gi­gen Men­schen (AL-ANON) geht die Infor­ma­ti­ons­rei­he nun­mehr in die zwei­te Run­de.
 
Nach wie vor sind Amphet­ami­ne ein The­ma in der Gesell­schaft, auch wenn Dro­gen wie Speed, Exta­sy oder LSD ein wenig in Ver­ges­sen­heit gera­ten zu sein schei­nen. Und sie wer­den nicht nur in Groß­städ­ten kon­su­miert, son­dern auch in länd­li­che­ren Gebie­ten – so eben auch in Arns­berg.
 
Dabei erkennt man die Dro­gen­ab­hän­gig­keit nur sel­ten – wie auch? Am trü­ben Blick? An Ein­sti­chen im Arm? Am zer­zaus­ten Haar? An ver­dreck­ten Kla­mot­ten? Es ist ein gesell­schaft­li­ches Kli­schee, dass ein dro­gen­ab­hän­gi­ger Mensch gleich mit dem in der Ecke hocken­den Jun­kie asso­zi­iert wird. “Men­schen wie du und ich sind dro­gen­ab­hän­gig. Ich könn­te dir spon­tan etli­che Namen aus sämt­li­chen sozia­len Schich­ten nen­nen, die sich mit Speed oder Exta­sy bei Lau­ne hal­ten”, sagt Stel­la (Name zwecks Anony­mi­tät geän­dert) im Inter­view.
 
Stel­la ist eine jun­ge Frau, die bereits in ihrer Jugend mit ille­ga­len Dro­gen in Berüh­rung kam. Wie sie dazu kam, was sie erleb­te und wie sie der­zeit ver­sucht, aus dem Dro­gen­sumpf her­aus­zu­kom­men, hat die freie Jour­na­lis­tin Tho­ra Meiß­ner in „Auge in Auge mit dem Tod“ zusam­men­ge­fasst, zu fin­den unter www.arnsberg.de/suchthilfe/heimgesucht/auge-in-auge-mit-dem-tod
 
Wei­te­re Aus­kunft zum The­ma erteilt die AKIS im HSK, die Arns­ber­ger Kon­takt- und Infor­ma­ti­ons­stel­le für Selbst­hil­fe­grup­pen im Hoch­sauer­land­kreis, unter Tel. 02931/9638–105 oder via E-Mail an selbsthilfe@arnsberg.de.