Gutes Zusam­men­spiel des Basis­lösch­zugs 6 bei Jah­res­übung im Nie­der­eim­erfeld

5. November 2013
von Redaktion

Gutes Zusam­men­spiel des Basis­lösch­zugs 6 bei Jah­res­übung im Nie­der­eim­erfeld
131026-Jahresuebung BLZ 6 im Niedereimerfeld 001 131026-Jahresuebung BLZ 6 im Niedereimerfeld 002 131026-Jahresuebung BLZ 6 im Niedereimerfeld 003Arns­berg-Bruch­hau­sen/­Nie­der­ei­mer. Die Fir­ma A & E Kel­ler im Nie­der­eim­erfeld war am 26. Ok- tober Schau­platz der Jah­res­übung des Basis­lösch­zugs 6 (Bruch­hau­sen / Nie­der­ei­mer) der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr der Stadt Arns­berg. Nach den Vor­ga­ben des Übungs- Sze­na­ri­os war es aus bis­her unge­klär­ter Ursa­che zu einem Brand­aus­bruch im Bereich des Ver­san­des und im Bereich der Betriebs­mit­tel­la­ge­rung gekom­men. Zwei Mit­ar­bei- ter wur­den ver­misst. Durch die Aus­lö­sung der auto­ma­ti­schen Brand­mel­de­an­la­ge, die bei der Feu­er­wehr-Leit­stel­le in Mesche­de auf­ge­schal­tet ist, wur­den durch die­se der Lösch­zug Bruch­hau­sen und die Lösch­grup­pe Nie­der­ei­mer per Funk­mel­de­emp­fän­ger alar­miert. Nach einer ers­ten  Erkun­dung durch den ört­li­chen Ein­hei­ten­füh­rer Ben­ja­min Hugo vom Lösch­zug Bruch­hau­sen wur­de der kom­plet­te Lösch­zug Bruch­hau­sen per Sire­ne nach­alar­miert. Die Lösch­grup­pe Nie­der­ei­mer lei­te­te eine sofor­ti­ge Per­so­nen­ret­tung unter Ein­satz von Umluft unab­hän­gi­gen Atem­schutz­ge­rä­ten ein. Anschlie­ßend wur­de unter der Lei­tung des ört­li­chen Ein­hei­ten­füh­rers der Lösch­grup­pe Nie­der­ei­mer, Mar- kus Schnei­der, ein  Lösch­an­griff auf­ge­baut. Der Akti­ons­be­reich der Lösch­grup­pe Nie­der­ei­mer wur­de als Ein­satz­ab­schnitt 1 fest­ge­legt. Im Ein­satz­ab­schnitt 2, wel­cher von dem ört­li­chen Ein­hei­ten­füh­rer des Lösch­zu­ges Bruch­hau­sen, Ben­ja­min Hugo, gelei­tet wur­de, wur­de zunächst die Men­schen­ret­tung mit­tels Umluft unab­hän­gi­gem Atem­schutz im Bereich  des Kom­pres­sor­rau­mes ein­ge- lei­tet. Da der angren­zen­de Bereich des Ver­san­des im Voll­brand stand, ent­schied Ein­satz­lei­ter Heri­bert Weber, zusätz­lich Lösch­was­ser aus dem Hydran­ten­netz im Nie- der­eim­erfeld zu ent­neh­men. Hier­für wur­de eine sog. Rohr­hoch­brü­cke auf­ge­baut, mit der das Was­ser über die Durch­gangs­stra­ße trans­por­tiert wur­de, um den Ver­kehr mög­lichst stö­rungs­frei an der Ein­satz­stel­le vor­bei­zu­lei­ten. Die Was­ser­ver­sor­gung wur- de zum Ein­satz­ab­schnitt 3 bestimmt.
Um die Kom­mu­ni­ka­ti­on an der Ein­satz­stel­le stö­rungs­frei abzu­wi­ckeln, wur­den den ein­zel­nen Ein­satz­ab­schnit­ten unter­schied­li­che Sprech­funk­ka­nä­le zuge­ord­net. Der zustän­di­ge Basis­lösch­zug­füh­rer, Brand­ober­inspek­tor Dirk Söl­ken, mach­te sich wäh- rend der Übung als Beob­ach­ter ein Bild vom Leis­tungs­stand bei­der Ein­hei­ten. Da die bei­den Ein­satz­ab­schnit­te räum­lich aus­ein­an­der­la­gen, wur­de er hier­bei von zwei Füh- rungs­kräf­ten des Lösch­zugs Bruch­hau­sen unter­stützt.  In einer anschlie­ßen­den Manö­ver­kri­tik vor Ort konn­te Basis­lösch­zug­füh­rer Söl­ken eine posi­ti­ve Bilanz der Jah­res­übung zie­hen und dank­te dem Unter­neh­men A & E Kel­ler sehr herz­lich für die Gele­gen­heit, eine Übung die­ser Grö­ßen­ord­nung auf ihrem Be- triebs­ge­län­de durch­füh­ren zu kön­nen. Ein Dank gebührt zudem Andre­as Mül­ler und Phil­ipp Lot­ze vom Lösch­zug Bruch­hau­sen, die die Übung sehr detail­liert aus­ge­ar­bei­tet hat­ten.
(Quel­le: BI Chris­toph Vor­der­wülbe­cke, Öffent­lich­keits­be­auf­trag­ter LZ Bruch­hau­sen)