Gut behü­tet Nie­der­ei­mers Gren­zen abgeschritten

30. Juni 2013
von Redaktion

Gut behü­tet Nie­der­ei­mers Gren­zen abge­schrit­ten Revier­förs­ter Grü­ner gab unter­wegs Erläuterungen

1vr-13-06-29 1vr-13-06-29.Schnade-Pohläs 980vr-13-06-29Arns­berg Nie­der­ei­mer (Hoch­sauer­land)  Gut behü­tet und beschirmt mach­ten sich am Sams­tag­mor­gen 25 Schna­de­gän­ger in Nie­der­ei­mer auf den Weg, um die alten Gemein­de­gren­zen zu kon­trol­lie­ren. Man konn­te es aller­dings in die­sem Jahr auch nie­man­den ver­den­ken der bei dem Regen­wet­ter zuhau­se blieb. Die­je­ni­gen jedoch die mit­gin­gen trot­zen allen Wet­tern und lie­ßen sich die Stre­cke von rund 20 km nicht anmer­ken. Als Wan­der­füh­rer fun­gier­te der SGV-Vor­sit­zen­de Bernd Kre­mer. Bei der Mit­tags­rast in Brei­ten­bruch, inzwi­schen hat­te der Regen nach­ge­las­sen, stie­ßen wei­te­re acht Grenz­gän­ger hin­zu. Nach einer aus­ge­dehn­ten Ruhe­pau­se in Brei­ten­bruch erschien der neue Revier­förs­ter Chris­toph Grü­ner bei den Wan­de­rern. Herr Grü­ner gab den Schna­de­gän­gern beim Weg durch sein Revier Erläu­te­run­gen zum The­ma „300 Jah­re forst­li­che Nach­hal­tig­keit“ mit dem dar­in ein­ge­bun­de­nen „Wild­nis­ge­biets­kon­zept“ im Staat- und Bür­ger­wald. Eben­so stell­te er die Arbeit und den Ver­wal­tungs­auf­bau des heu­ti­gen Lan­des­be­trie­bes Wald und Holz NRW vor. Beim Wech­sel der Revier­gren­ze ver­ab­schie­de­te sich Förs­ter Grü­ner und freu­te sich auf ein Wie­der­se­hen im nächs­ten Jahr. Zu die­ser Zeit mach­ten sich wei­te­re 20 Grenz­gän­ger unter ihnen zahl­rei­che Kin­der, unter Füh­rung von Agnes Kre­mer, auf zum „klei­nen Schna­de­gang“ ab AWO-Kin­der­gar­ten in Nie­der­ei­mer. Treff­punkt bei­der Grup­pen war dann die Wegg­ab­lung unter­halb „Pas­tors Kopp“. Hier leg­ten die Wan­de­rer aber­mals eine grö­ße­re Rast zur Erho­lung ein. Von hier aus ging es dann wei­ter zum Kett­ler­bach, wo so man­cher Erst-Schna­de­gän­ger Bekannt­schaft mit dem Schna­de­stock mach­te und zum Neu- Nini­vi­ten gekürt wur­de. Zur Hei­lung vom Pohlä­sen erhiel­ten die Kin­der etwas Süßes und die Erwa­sche­nen einen Hoch­pro­zen­ti­gen. Danach zogen die rund 50 Grenz­gän­ger wie­der nach Nie­der­ei­mer. Im Ort zurück emp­fing der Ver­eins­rings Vor­sit­zen­de Klaus Vern­holz die Schna­de­gän­ger an der SGV-Hüt­te am Stem­berg. Hier konn­ten sich die Teil­neh­mer bei def­ti­gem Essen und gekühl­ten Geträn­ken im Außen­be­reich herr­lich erho­len. Inzwi­schen hat­te der Regen kom­plett auf­ge­hört und auch die Son­ne blick­te ab und zu durch die Wol­ken. Für die Kin­der ist der Platz um die Hüt­te ein rich­ti­ges Spiel­pa­ra­dies mit­ten im Wald. Der Schna­de­gang in Nie­der­ei­mer ist seit Jah­ren eine wahr­haft gelun­ge­ne genera­tio­nen­über­grei­fen­de Akti­on des Vereinsrings.

Det­lev Becker, für dorf​in​fo​.de

FOTOS: Die Schna­de­gän­ger beim Start am Mor­gen / Revier­förs­ter C. Grü­ner im Kreis der Zuhö­rer / Ver­eins­rings­vor­sit­zen­der Klaus Ver­holz pohläst eini­ge Kinder