Grenz­erfah­run­gen, Hür­den und per­sön­li­che Glücks­mo­men­te

11. Juli 2016
von Redaktion

(li. hinten), Michael Voß, Martin Polenz, Erik Rahn (li. vorne), Lisa Mono, Claudia Brozio, Karola Clark, Conny Wulf und Marita Gerwin sprechen Tacheles. Was braucht es, um Flüchtlinge bei ihrer Integration zu unterstützen? Welche Schwierigkeiten gibt es?

(li. hin­ten), Micha­el Voß, Mar­tin Polenz, Erik Rahn (li. vor­ne), Lisa Mono, Clau­dia Bro­zio, Karo­la Clark, Con­ny Wulf und Mari­ta Ger­win spre­chen Tache­les. Was braucht es, um Flücht­lin­ge bei ihrer Inte­gra­ti­on zu unter­stüt­zen? Wel­che Schwie­rig­kei­ten gibt es?


Arns­berg. Erst im April die­ses Jah­res fand das gro­ße Auf­takt­tref­fen der BaS (vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Fami­lie, Senio­ren, Frau­en und Jugend geför­der­te Bun­des­ar­beits­ge­mein­schaft der Senio­ren­bü­ros) zum Pro­jekt „Alt für Jung-Paten­schaf­ten – Senio­ren­bü­ros unter­stüt­zen Geflüch­te­te“ statt. Allein in Arns­berg bete­ti­ligt sich die Fach­stel­le Zukunft Alter mitt­ler­wei­le mit 25 Paten­schaf­ten an die­sem Bun­des­pro­jekt. Wäh­rend der prak­ti­schen Umset­zung durch die zahl­rei­chen ehren­amt­li­chen Alltagslotsen/Paten war es jetzt für Erik Rahn, Pro­jekt­ko­or­di­na­tor der BaS, an der Zeit, sich ein eige­nes Bild vor Ort zu machen und in den per­sön­li­chen Aus­tausch mit den ein­zel­nen Paten zu tre­ten.
“Alles ist neu – in die­ser Form. Ich bin heu­te hier, um Ihre Erleb­nis­se, Ihre Mei­nung und Ihr Wis­sen als Alltagslotse/Pate in Erfah­rung zu brin­gen”, mit die­sen Wor­ten stieg Erik Rahn in den Aus­tausch mit eini­gen der Ehren­amt­li­chen aus Arns­berg ein. Schnell ent­stand ein offe­nes und unge­schmink­tes Gespräch über för­der­li­che und hin­der­li­che Rah­men­be­din­gun­gen, Wert­schät­zung, Distanz und Nähe, Freund­schaf­ten, kul­tur­sen­si­ble Ansät­ze wie auch Hal­tun­gen und Wer­te. Aber auch Grenz­erfah­run­gen, Hür­den und per­sön­li­che Glücks­mo­men­te wur­den the­ma­ti­siert.
Und auch, wenn Erik Rahn selbst­ver­ständ­lich nicht sofort mit Lösun­gen ein­her­kom­men konn­te, so gab er den Ehren­amt­li­chen den­noch mit auf den Weg, dass er es für sehr wich­tig hal­te, all die­se Erfah­run­gen nach und nach in die zukünf­ti­ge Arbeit ein­flie­ßen zu las­sen. Wel­che Rück­schlüs­se und letzt­end­lich Lösungs­we­ge die BaS in Zusam­men­ar­beit mit dem Bun­des­mi­nis­te­ri­um her­aus­kris­tal­li­siert, wird sicher­lich nach den der­zeit lau­fen­den Besu­chen der ein­zel­nen am Pro­gramm teil­neh­men­den Senio­ren­bü­ros in Erfah­rung zu brin­gen sein.
Zunächst ein­mal bedank­te er sich per­sön­lich bei allen Ehren­amt­lern in Arns­berg, stell­ver­tre­tend bei den anwe­sen­den Alltagslotsen/Paten und Koor­di­na­to­ren Clau­dia und Klaus Bro­zio, Karo­la Clark, Con­ny Wulf, Micha­el Voß, Lisa Mono und Ulri­ke Bohn für ihren uner­müd­li­chen Ein­satz, um den neu­en Nach­barn in Arns­berg eine tat­kräf­ti­ge Unter­stüt­zung inner­halb ihrer Inte­gra­ti­on zu sein.