GEZ for­dert vol­len Rund­funk­bei­trag – VdK: Behin­der­te verunsichert

18. Februar 2013
von Redaktion

Arns­berg-Neheim.  (Hoch­sauer­land) Ver­un­si­chert und ver­är­gert waren jetzt eine Rei­he von Mit­glie­dern des Sozi­al­ver­ban­des VdK über die GEZ (Gebüh­ren­ein­zugs-Zen­tra­le), heu­te „Bei­trags­ser­vice“ von ARD, ZDF und Deutsch­land­ra­dio. Obwohl sie auf­grund ihrer Behin­de­rung bzw. ihrer finan­zi­el­len Situa­ti­on bereits seit Jah­ren von der Rund­funk­ge­bühr befreit sind, beka­men sie die Auf­for­de­rung die neu­en Gebüh­ren in vol­ler Höhe von 17,97 Euro zu zahlen.

Dies, so der Vor­sit­zen­de des VdK Neheim, Heinz Koerdt, obwohl die Betrof­fe­nen auch nach den neu­en Bestim­mun­gen Anspruch auf eine Befrei­ung bzw. Min­de­rung der Gebüh­ren haben. Das muss aller­dings bean­tragt wer­den. Aber auch hier harkt es.

Bereits im Herbst des ver­gan­ge­nen Jah­res teil­te die GEZ den Behin­der­ten mit, dass ab Dezem­ber 2012 neue Antrags­for­mu­la­re zur Ver­fü­gung stün­den. Frü­her wur­den die den Antrag­stel­lern per­sön­lich zuge­schickt. Bis­her kam nur die Auf­for­de­rung den vol­len Betrag zu zah­len. „Einer so gro­ßen, durch­or­ga­ni­sier­ten Insti­tu­ti­on dürf­ten sol­che Nach­läs­sig­kei­ten nicht pas­sie­ren“ kri­ti­siert der VdK-Vorsitzende.

Ver­su­che, über die in der Mit­tei­lung ange­ge­be­ne Ser­vice-Tele­fon-Num­mer nähe­res zu erfah­ren blie­ben an meh­re­ren Tagen erfolg­los. „Alle Bera­ter sind im Gespräch, bit­te ver­su­chen sie es zu einem spä­te­ren Zeit­punkt“ war da zu hören. Hier scheint enor­mer Auf­klä­rungs­be­darf zu bestehen.