„Gemal­tes Licht“

5. Juni 2014
von Redaktion

Aus­stel­lung von Wal­ter Lig­ges­mey­er in Arnsberg

Ausstellungseröffnung: Schauspieler Franz-Josef Knipschild, Künstler Walter Liggesmeyer und Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann (v.l.)

Aus­stel­lungs­er­öff­nung: Schau­spie­ler Franz-Josef Knip­schild, Künst­ler Wal­ter Lig­ges­mey­er und Regie­rungs­prä­si­dent Dr. Gerd Bol­ler­mann (v.l.)

Regie­rungs­prä­si­dent Dr. Gerd Bol­ler­mann eröff­ne­te Mitt­woch (04.06.) die Aus­stel­lung „Gemal­tes Licht“ des Dort­mun­der Künst­lers Wal­ter Lig­ges­mey­er. Die far­ben­präch­ti­gen, oft groß­for­ma­ti­gen Bil­der sind bis 09.07. in den Räu­men der Bezirks­re­gie­rung Arns­berg zu sehen.

 

Der Mesche­der Schau­spie­ler Franz-Josef Knip­schild rezi­tier­te bei der Eröff­nung Gedich­te von Wal­ter Lig­ges­mey­er. Die Aus­stel­lung zeigt anschau­lich das Wir­ken des 1938 in Pader­born gebo­re­nen Künst­lers. „Gemal­tes Licht – sei­ne Kunst, Licht, Stim­mun­gen und Gefüh­le aus­zu­drü­cken, ist in den hier aus­ge­stell­ten Wer­ken nicht zu über­se­hen“, so Regie­rungs­prä­si­dent Bol­ler­mann am Mitt­woch in Arnsberg.

 

In den Räum­lich­kei­ten der Bezirks­re­gie­rung (Sei­bert­z­stra­ße 1) sind die Bil­der nun von mon­tags bis frei­tags von 8.00 bis 15.30 Uhr zu sehen.

 

Zur Vita von Wal­ter Liggesmeyer

 

Wal­ter Lig­ges­mey­er ist 1938 in Pader­born gebo­ren. Die ost­west­fä­li­sche Land­schaft prägt bis heu­te sein künst­le­ri­sches Schaf­fen und zeigt sich in der Far­ben­welt sei­ner Bil­der. Die­sel­be bäu­er­li­che Erde, die ihn künst­le­risch so her­aus­for­dert, fand er in der Tos­ka­na. Doch auch Städ­te wie Paris üben eine beson­de­re Anzie­hungs­kraft auf ihn aus. So ent­stand 2006 sein Bil­der­zy­klus „PARIS“. Und wenn er sich male­risch und sprach­lich dem Leid des Men­schen hin­wen­det, ent­ste­hen die Bil­der sei­nes ande­ren Ichs – wie 1988 sein Zyklus über „Ausch­witz“.

 

Im Jahr 2004 erschuf der Künst­ler, der seit 1958 in Dort­mund lebt, das fünf­tei­li­ge, zehn Meter brei­te Werk „die letz­te Schicht“, das sich mit dem Unter­gang des Berg­ar­bei­ter­tums beschäf­tigt. Es ist im Eigen­tum der Stadt Dort­mund und befin­det sich im Indus­trie­mu­se­um Zol­lern II/IV.

 

2005 war sei­ne Aus­stel­lung in War­schau der bun­des­deut­sche Bei­trag zum deutsch-pol­ni­schen Jahr. Und 2012 stell­te er als ers­ter deut­scher Künst­ler sei­ne Arbei­ten im Atri­um des tsche­chi­schen Par­la­ments aus.