Gefähr­li­cher Van­da­lis­mus: Not­fall­schild an Ruhe­bank in Wen­nig­loh zer­stört

21. April 2016
von Redaktion

160420-Vandalismus Notfallschild an Ruhebank in Wennigloh 001 160420-Vandalismus Notfallschild an Ruhebank in Wennigloh 002Arns­berg-Wen­nig­loh. Ein ärger­li­cher und zugleich gefähr­li­cher Fall von Van­da­lis­mus muss­te jetzt in Wen­nig­loh fest­ge­stellt wer­den: Unbe­kann­te haben an einer Ruhe­bank in der Wen­nig­lo­her Feld­flur ein dort ange­brach­tes Not­fall­schild durch erheb­li­che Wär­me­ein­wir­kung der­art beschä­digt, dass es in einem Not­fall nicht mehr genutzt wer­den kann. Zudem wur­de die Sitz­leh­ne der Bank eben­falls offen­bar durch Feu­er­ein­wir­kung beschä­digt. Die­sen Van­da­lis­mus ent­deck­te jetzt ein auf­merk­sa­mer Spa­zier­gän­ger aus Wen­nig­loh und infor­mier­te den Vor­sit­zen­den des Forum Wen­nig­loh hier­über.
Bän­ke erst im Jahr 2014 instand­ge­setzt und mit Not­fall­schil­dern ver­se­hen Erst im Jahr 2014 hat­te das Forum Wen­nig­loh die Ruhe­bän­ke rund um Wen­nig­loh instand­ge­setzt und die his­to­ri­schen Flur­na­men ihrer jewei­li­gen Stand­or­te in die Rücken­leh­nen gefräst. Spä­ter wur­den außer­dem an meh­re­ren Bän­ken an den Haupt­wan­der­we­gen in Wen­nig­loh Not­fall­schil­der ange­bracht, die es orts­un­kun­di­gen Wan­de­rern und Spa­zier­gän­gern erlau­ben, in einem Not­fall ziel­ge­rich­tet Hil­fe zu rufen. Die auf dem Not­fall­schild ange­ge­be­nen Koor­di­na­ten sind in der Leit­stel­le für Feu­er­schutz und Ret­tungs­dienst des Hoch­sauer­land­krei­ses in Mesche­de hin­ter­legt und kön­nen einem genau­en Stand­ort zuge­ord­net wer­den. So kann die Hil­fe unmit­tel­bar zu dem Ort des Not­falls ent­sandt wer­den. Neben dem Ruhr­tal­rad­weg ist Wen­nig­loh der ers­te Arns­ber­ger Stadt­teil, der die­se erwei­ter­te Sicher­heits­maß­nah­me anbie­tet.
Böh­mer: „Das ist kein dum­mer Jun­gen­streich!“ Umso ärger­li­cher ist nun die­se blin­de Zer­stö­rungs­wut unbe­lehr­ba­rer Zeit­ge­nos­sen. Forums-Vor­sit­zen­der Hans-Joa­chim Böh­mer: „Wir sind trau­rig und ent­täuscht, dass ein Teil unse­rer Bemü­hun­gen zur Ver­schö­ne­rung des Wen­nig­lo­her Dorf­bil­des und zur Ver­bes­se­rung der Sicher­heit der Wan­de­rer, die in unse­rem schö­nen Dorf Erho­lung suchen, auf die­se gedan­ken­lo­se Wei­se zunich­te gemacht wur­de. Es han­delt sich hier­bei nicht um einen „dum­men Jun­gen­streich“, son­dern um einen Fall von Sach­be­schä­di­gung und der Beein­träch­ti­gung eines wich­ti­gen Ange­bots zur Erhö­hung der Sicher­heit in unse­rem Dorf. Wir bit­ten die Ver­ur­sa­cher daher im Namen aller Wen­nig­lo­he­rin­nen und Wen­nig­lo­her von wei­te­ren Beschä­di­gun­gen die­ser Art abzu­se­hen und die Bemü­hun­gen zur wei­te­ren  Auf­wer­tung unse­res Dor­fes zu respek­tie­ren.“
Bleibt zu hof­fen, dass der Appell des Forum Wen­nig­loh nicht unge­hört ver­hallt, son­dern bei den für die­se Tat Ver­ant­wort­li­chen ein Umden­ken erzeugt – im Sin­ne eines lebens­wer­ten Dor­fes Wen­nig­loh.