Gar­ten-Mobi­li­ar aus Plas­tik ver­rau­chen Woh­nung in Neheim

28. Mai 2013
von Redaktion

130527-Wohn550 130527-Wohnun5050Arns­berg-Neheim. (Hoch­sauer­land) Schreck in der Abend­stun­de für die Bewoh­ner eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses in der Stra­ße Am Nehei­mer Kopf: Am Mon­tag, den 27. Mai rück­te die Feu­er­wehr um 20:16 Uhr mit den Ein­hei­ten der Haupt­wa­chen Neheim und Arns­berg sowie des Lösch­zugs Neheim zu einem gemel­de­ten Woh­nungs­brand aus.  Die ers­ten vor Ort ein­tref­fen­den Ein­hei­ten erkun­de­ten die Lage und erkann­ten schnell, dass Gar­ten-Mobi­li­ar aus Plas­tik, wel­ches unmit­tel­bar unter einem Fens­ter auf der rück­wär­ti­gen Sei­te des Gebäu­des abge­stellt war, aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che Feu­er gefan­gen hat­te. Die Flam­men zün­gel­ten ent­lang der Sty­ro­por­ver­klei­dung des Hau­ses fast bis unter das Dach. Der Brand beschä­dig­te dadurch die Haus­fas­sa­de, und zer­stör­te durch die gro­ße Wär­me zudem das Fens­ter. Der hier­durch in das Gebäu­de zie­hen­de tief­schwar­ze Brand­rauch ver­mit­tel­te den Bewoh­nern den Ein­druck eines Woh­nungs­bran­des. Glück­li­cher­wei­se hat­ten zum Zeit­punkt des Ein­tref­fens der Feu­er­wehr bereits alle Per­so­nen das Haus unver­letzt ver­las­sen, so dass der eben­falls alar­mier­te Ret­tungs­dienst nicht ein­zu­grei­fen brauch­te.  Einem Nach­barn war es gelun­gen, das Feu­er bereits vor dem Ein­tref­fen der Wehr­leu- te zu löschen, so dass die Ret­tungs­kräf­te die betrof­fe­ne Woh­nung anschlie­ßend mit Hil­fe eines Hoch­leis­tungs­lüf­ters nur noch vom Brand­rauch befrei­en muss­ten. Die Brand­stel­le wur­de abschlie­ßend mit einer Wär­me­bild­ka­me­ra kon­trol­liert, um etwai­ge ver­blie­be­ne Glut­nes­ter zu loka­li­sie­ren und abzu­lö­schen.  Nach etwa einer Stun­de war der Ein­satz für die rund 40 alar­mier­ten Ein­satz­kräf­te, die auf Grund der bri­san­ten Alarm-Mel­dung mit ins­ge­samt 9 Fahr­zeu­gen vor Ort waren, been­det.

- Ein­ge­setz­te Ein­hei­ten: Haupt­wa­chen Neheim und Arns­berg, Lösch­zug Neheim, Ret­tungs­dienst, Poli­zei, Ener­gie­ver­sor­ger Ein­ge­setz­te Fahr­zeu­ge: 6 Lösch­fahr­zeu­ge, 2 Dreh­lei­tern, 1 Mann­schafts­trans­port­fahr­zeug, 1 Ret­tungs­wa­gen Ein­ge­setz­te Son­der­ge­rä­te: Hoch­leis­tungs­lüf­ter, Wär­me­bild­ka­me­ra