Feu­er­wehr­ein­satz an einer SGV Hüt­te für Neheim und Bachum

28. März 2013
von Redaktion

130328-Brand Nebengebaeude SGV-Huette Neheim 002Arns­berg-Neheim / Bachum (Hoch­sauer­land) In der Nacht zum Don­ners­tag, 28.3.2013 gegen 2 Uhr gab es Sire­nen­alarm für die Feuerwehren.

Grund für den Ein­satz war nach unse­ren ers­ten Infor­ma­tio­nen ein Feu­er an einer SGV Hüt­te… Sie­he UPDATE wei­ter unten!

UPDATE:

Neheim. Böse Über­ra­schung für den SGV Neheim in den Nacht­stun­den des Grün­don­ners­tag (28. März): Das Neben­ge­bäu­de der SGV-Hüt­te an der Nehei­mer Jahn­al­le stand in Flam­men. Um 02:16 Uhr wur­den die Haupt­wa­che der Feu­er­wehr der Stadt Arns­berg und der Lösch­zug Neheim von der Feu­er­wehr-Leit­stel­le in Mesche­de mit dem Alarm­stich­wort „Feu­er­schein an der Jahn­al­lee” alar­miert. EIn Auto­fah­rer hat­te das Feu­er von der nahe­ge­le­ge­nen Auto­bahn aus gesehen.
Beim Ein­tref­fen der ers­ten Ein­satz­kräf­te am Brand­ort stand das Neben­ge­bäu­de des Ver­eins- heims des SGV Neheim bereits im Voll­brand. Die Feu­er­wehr bau­te dar­auf­hin umge­hend eine sog. Rie­gel­stel­lung auf, um das nur weni­ge Meter ent­fernt ste­hen­de Ver­eins­heim vor der immensen Wär­me­strah­lung, die von dem Feu­er aus­ging, zu schüt­zen. Durch den schnel­len und geziel­ten Ein­satz meh­re­rer C‑Rohre, die unter schwe­rem Atem­schutz vor­ge­nom­men wur­den, gelang es den Wehr­leu­ten, die SGV-Hüt­te voll­stän­dig vor einem Scha­den zu bewah- ren. Im Ein­satz­ver­lauf kon­trol­lier­te die Wehr die Hüt­te zusätz­lich von innen mit einer Wär- mebild­ka­me­ra auf etwai­ge Glut­nes­ter, erfreu­li­cher­wei­se jedoch ohne Befund.
Von dem Neben­ge­bäu­de indes blie­ben trotz eines auch hier umge­hend vor­ge­nom­me­nen Lösch­an­griffs nur noch rau­chen­de Trüm­mer übrig. Die dar­in gela­ger­ten Aus­stat­tungs­ge­gen- stän­de des SGV Neheim wie die kom­plet­te Außen­be­stuh­lung der Hüt­te, Bier­zelt­gar­ni­tu­ren, Zel­te und Gar­ten­ge­rä­te wur­den ein Raub der Flam­men. Ein Druck­gas­be­häl­ter, der sich eben- falls in dem bren­nen­den Neben­ge­bäu­de befand und beim Ein­tref­fen der Feu­er­wehr bereits bren­nend abblies, stell­te für die Ein­satz­kräf­te eine beson­de­re Gefahr dar. Er wur­de aus siche- rer Deckung gekühlt.
Die Kri­mi­nal­po­li­zei erschien am Ein­satz­ort und nahm die Ermitt­lun­gen zur Brand­ur­sa- che auf. Für die letz­ten der rund 40 Ein­satz­kräf­te, die mit ins­ge­samt 9 Fahr­zeu­gen vor Ort waren, war der Ein­satz gegen 04:00 Uhr beendet.
Ein­ge­setz­te Ein­hei­ten: Haupt­wa­che, Lösch­zug Neheim Ein­ge­setz­te Fahr­zeu­ge: 6 Lösch­fahr­zeu­ge, 1 Dreh­lei­ter, 1 Ein­satz­leit­wa­gen 1, 1 Kom­man­do­wa­gen Ein­ge­setz­te Son­der­ge­rä­te: Wärmebildkamera