Feu­er­wehr ret­tet Haus­be­woh­ner bei Kel­ler­brand in Neheim

24. April 2016
von Redaktion

fdsArns­berg   Neheim. Am Abend des 23. April wur­de der Feu­er­wehr­leit­stel­le des Hoch­sauer­land­krei­ses in Mesche­de gegen 18:30 Uhr ein Kel­ler­brand in einem Wohn- und Geschäfts­ge­bäu­de auf der Apo­the­ker­stra­ße in Neheim gemel­det. Es soll­ten sich zudem noch Per­so­nen im Gebäu­de befin­den, und so wur­den umge­hend die Haupt­wa­chen Neheim und Arns­berg sowie der Lösch­zug Neheim zum Ein­satz alar­miert.
 
Die erst­ein­tref­fen­den Wehr­leu­te sich­te­ten bereits bei der Ankunft eine vom Rauch ein­ge­schlos­se­ne Per­son an einem Fens­ter im zwei­ten Ober­ge­schoss des Hau­ses. Sofort wur­de die Dreh­lei­ter in Stel­lung gebracht und die Per­son über die­sen Ret­tungs­weg in Sicher­heit gebracht. Da zu die­sem Zeit­punkt nicht fest­zu­stel­len war, wie vie­le Per­so­nen sich noch in dem Gebäu­de befan­den und sich ein aus­ge­dehn­ter Brand in einem Kel­ler­raum befand, ließ der Ein­satz­lei­ter umge­hend die Lösch­grup­pe Voß­win­kel und den Fern­mel­de­dienst zur Ver­stär­kung alar­mie­ren.
 
Meh­re­re Trupps zur Per­so­nen­su­che und Brand­be­kämp­fung im Ein­satz
 
Zeit­gleich gin­gen meh­re­re Trupps unter schwe­rem Atem­schutz in das Gebäu­de vor, um die Per­so­nen­su­che und eine Brand­be­kämp­fung mit meh­re­ren C- Roh­ren im Kel­ler durch­zu­füh­ren. Glück­li­cher­wei­se stell­te sich her­aus, dass sich kei­ne wei­te­re Per­son im Gebäu­de auf­hielt.
Somit konn­ten sich die Wehr­leu­te auf die Brand­be­kämp­fung kon­zen­trie­ren. Da der Kel­ler­brand schnell unter Kon­trol­le gebracht war, konn­ten die Haupt­wa­che Arns­berg, die Lösch­grup­pe Voß­win­kel sowie der Fern­mel­de­dienst die Ein­satz­stel­le nach kur­zer Zeit wie­der ver­las­sen.
 
Der Ein­satz­lei­ter ließ im wei­te­ren Ein­satz­ver­lauf den betrof­fe­nen Kel­ler­raum mit Hil­fe einer Wär­me­bild­ka­me­ra auf etwai­ge ver­blie­be­ne Glut­nes­ter kon­trol­lie­ren. Nach­dem kei­ne Gefah­ren­her­de mehr fest­ge­stellt wer­den konn­ten, wur­de das Gebäu­de mit Hil­fe eines Hoch­leis­tungs­lüf­ters von dem Brand­rauch befreit. Das Wohn­haus wur­de nach Abschluss des Ein­sat­zes als unbe­wohn­bar ein­ge­stuft, sodass ein Bewoh­ner in einer städ­ti­schen Unter­kunft unter­ge­bracht wer­den muss­te.
 
Auch Brand­mel­de­an­la­ge in Nach­bar­ge­bäu­de aus­ge­löst
 
Auf­grund der mas­si­ven Rauch­ent­wick­lung wur­de sogar in einem Nach­bar­ge­bäu­de eine Brand­mel­de­an­la­ge aus­ge­löst, die von den Ein­satz­kräf­ten wie­der zurück gestellt wur­de. Der Ein­satz war für die Arns­ber­ger Feu­er­wehr, die mit meh­re­ren Lösch­fahr­zeu­gen und zahl­rei­chen Ein­satz­kräf­ten ange­rückt war, nach rund zwei Stun­den been­det.
 
(Quel­le: UBM’in Chris­ti­na Seve­rin, stellv. Pres­se­spre­che­rin)