Feu­er bei der Fir­ma WEPA in Müschede

2. Oktober 2013
von Redaktion

131001-Brand WEPA 003Arns­berg-Müsche­de. Sire­nen­ge­heul schreck­te am Mor­gen des 01. Okto­ber gegen 09:50 Uhr die Ein­woh­ner der Arns­ber­ger Stadt­tei­le Müsche­de, Hüs­ten und Herdrin­gen auf. Die dor- tigen Feu­er­wehr-Ein­hei­ten wur­den zusam­men mit den Mann­schaf­ten der Haupt­wa­chen Neheim und Arns­berg der Feu­er­wehr der Stadt Arns­berg zur Fir­ma WEPA geru­fen, wo eine Rauch­ent­wick­lung aus einem Betriebs­raum mit Schalt­schrän­ken gemel­det wor­den war.
Kurz nach dem Ein­tref­fen der Haupt­wa­che aus Neheim wur­de ein Trupp mit schwe­rem Atem­schutz zur Erkun­dung in das betrof­fe­ne Fir­men-Gebäu­de des Hygie­ne­pa­pier-Her­stel­lers geschickt. Der räum­lich noch begrenz­te Brand in dem Schalt­schrank konn­te von dem Ein­satz-Trupp schnell mit einem Koh­len­stoff­di­oxid-Löscher unter Kon­trol­le gebracht wer­den. Die­ser spe­zi­el­le Feu­er­lö­scher wird vor allem in elek­tri­schen Anla­gen ein­ge­setzt, um einen Scha­den durch das Lösch­mit­tel zu ver­hin­dern und so die emp­find­li­chen Anla­gen mög­lichst weit zu erhal­ten. Par­al­lel dazu wur­de eine Dreh­lei­ter in Stel­lung gebracht, um einen wei­te­ren Angriffs­weg sicher­zu­stel­len. Nach kur­zer Zeit war der Brand erfolg­reich bekämpft. Abschlie­ßend befrei­ten die Wehr­leu­te den Brand­raum mit einem Hoch­leis­tungs­lüf­ter noch vom Brandrauch.
Nach etwa 45 Minu­ten konn­ten die rund 45 ein­ge­setz­ten Wehr­leu­te, die mit 10 Fahr- zeu­gen ange­rückt waren, ihren Ein­satz been­den. Auf­grund des zunächst unkla­ren Scha­dens­aus­ma­ßes war durch die Feu­er­wehr-Leit­stel­le in Mesche­de vor­sorg­lich groß- flä­chi­ger alar­miert worden.

Bild und Text: Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr der Stadt Arnsberg-