Ein gan­zes Schul­buch­ka­pi­tel über Arns­berg Stadt als Bei­spiel für die Gestal­tung von Inte­gra­ti­on

11. Januar 2013
von Redaktion

Arns­berg. Die Stadt Arns­berg ist so man­chen Kom­mu­nen in punk­to Inte­gra­ti­on einen Schritt vor­aus: Nach­dem sie im Jah­res­gut­ach­ten 2012 des unab­hän­gi­gen „Sach­ver­stän­di­gen­rats deut­scher Stif­tun­gen für Inte­gra­ti­on und Migra­ti­on“ pro­mi­nent als eine von ins­ge­samt zwölf inte­gra­ti­ons­po­li­tisch vor­bild­li­chen Gemein­den dar­ge­stellt wur­de, kommt das Inte­gra­ti­ons­kon­zept der Stadt nun auch in einem Schul­buch zur Gel­tung:

Unter dem Titel „Poli­tik – Wirt­schaft. Ein Arbeits­buch” wid­met der Schul­buch­ver­lag Schö­ningh (Her­aus­ge­ber: Franz Josef Flo­ren) ein eige­nes Kapi­tel der Stadt Arns­berg.

Wie kann Inte­gra­ti­on gelin­gen? Das ist die Fra­ge, die sich das Kapi­tel 7.4 des Buches stellt. Die Ant­wort fin­den die Autoren unter ande­rem in der Stadt Arns­berg: „Wie eine Gemein­de Migra­ti­on gestal­tet: das Inte­gra­ti­ons­kon­zept der Stadt Arns­berg” lau­tet das Unter­ka­pi­tel, in dem Arns­berg detail­liert vor­ge­stellt wird. Zur Spra­che kom­men dabei nicht nur die Inte­gra­ti­ons­ge­schich­te der Stadt und deren Inte­gra­ti­ons­kon­zept, son­dern eben­so auch das städ­ti­sche Büro für Zuwan­de­rung und Inte­gra­ti­on sowie die Idee der Inte­gra­ti­ons­lot­sen und des Dies      Inter­na­tio­na­lis.

Ange­rei­chert durch Links zur Home­page der Stadt, Fotos und Tabel­len und letzt­lich abge­run­det durch ver­schie­de­ne Arbeits­auf­trä­ge zum The­ma „Inte­gra­ti­ons­maß­nah­men der Stadt Arns­berg”, bil­det das Buch das Wir­ken der Stadt in die­sem Bereich anschau­lich ab. „Dass Arns­berg hier als Stadt ein gan­zes Kapi­tel zum The­ma gewid­met wird und sie als gutes Bei­spiel für Inte­gra­ti­on dar­ge­stellt wird, freut uns natür­lich”, kom­men­tiert Bür­ger­meis­ter Hans-Josef Vogel das Erschei­nen des Schul­bu­ches, das seit 2012 auf dem Markt ist. Vogel wei­ter: „Das ist der Ver­dienst des gro­ßen bür­ger­schaft­li­chen Enga­ge­ments der Kul­tur­ver­ei­ne mit aus­län­di­schen Wur­zeln, des christ­lich-isla­mi­schen Dia­logs, des inter­na­tio­na­len Arbeits­krei­ses, vie­ler Betrie­be und unse­rer enga­gier­ten Ver­wal­tungs­mit­ar­bei­te­rin­nen und ‑mit­ar­bei­ter.”