Ein ech­ter Plus­punkt für das Kli­ma

22. Januar 2013
von Redaktion

Sport­hal­le Holze­ner Weg wur­de umfas­send ener­ge­tisch saniert

Arns­berg. Die ener­ge­ti­sche Sanie­rung der Sport­hal­le Holze­ner Weg in Arns­berg-Hüs­ten ist nach rund zwei­jäh­ri­ger Pla­nungs- und Bau­zeit nun wei­test­ge­hend abge­schlos­sen. Mög­lich wur­den die Maß­nah­men dank der Zuwei­sung von Mit­teln aus dem „Inves­ti­ti­ons­pakt zur ener­ge­ti­schen Erneue­rung sozia­ler Infra­struk­tur“.

Die Sport­hal­le kann sich nun mehr als sehen las­sen:  Die Gebäu­de­tech­nik wur­de aus­ge­tauscht, der Blitz­schutz eben­so wie Fens­ter und Außen­tü­ren erneu­ert, das Sockel­au­ßen­mau­er­werk ener­ge­tisch über­ar­bei­tet und dar­über hin­aus eine aus­gie­bi­ge Wär­me­däm­mung erzielt. So wird die Hal­le jetzt über eine ther­mi­sche Solar­an­la­ge mit Vaku­um-Röh­ren sowie über moder­ne Wär­me­er­zeu­gung  ver­sorgt und die Vor­lauf­tem­pe­ra­tu­ren wur­den abge­senkt. Eine neue Mess‑, Steu­er- und Regel­tech­nik wur­de auf­ge­baut, das Was­ser wird hygie­nisch im Durch­lauf­prin­zip erwärmt. Die Beleuch­tung der Hal­le hat das feder­füh­ren­de Inge­nieur­bü­ro „Schmidt & Will­mes” einer ein­ge­hen­den Moder­ni­sie­rung unter­zo­gen: „Wir haben den Blitz­schutz über­ar­bei­tet und zudem ein Sys­tem ein­ge­rich­tet, das die Lam­pen der Hal­le anhand von Licht­füh­lern, sprich Bewe­gungs­sen­so­ren, steu­ert”, erklärt Jens Will­mes, Mit­ar­bei­ter des zustän­di­gen Inge­nieur­bü­ros. „Dabei haben wir natür­lich dar­auf geach­tet, dass auch die Lam­pen selbst ener­gie­ef­fi­zi­ent sind.”

Ins­ge­samt rund 920.000 Euro muss­ten für die Gesamt­maß­nah­me inves­tiert wer­den, rund 493.000 davon stam­men aus den För­der­mit­teln des Sanie­rungs­pro­gramms, mit denen das Pro­jekt erst mög­lich wur­de. Damit liegt der städ­ti­sche Eigen­an­teil bei rund 427.000 Euro. Arbei­ten und finan­zi­el­ler Auf­wand haben sich mehr als gelohnt: „Wir erwar­ten, dass infol­ge der durch­ge­führ­ten ener­ge­ti­schen Maß­nah­men 40 Pro­zent an Ener­gie im Ver­gleich zum Ursprungs­zu­stand und damit 50 Ton­nen CO2 pro Jahr ein­ge­spart wer­den kön­nen”, erklärt Kon­stan­tin Plebs vom Immo­bi­li­en-Ser­vice-Arns­berg, der das Umbau­pro­jekt auf Sei­ten der Stadt betreu­te. „Die­se Redu­zie­run­gen wer­den sich nicht nur in kli­ma­ti­scher, son­dern auch in finan­zi­el­ler Hin­sicht sehr posi­tiv aus­wir­ken.”

Beson­de­rer Schwer­punkt und wich­ti­ger Aspekt der gesam­ten Sanie­rungs­maß­nah­me war die umfas­sen­de Auf­klä­rung der Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die in der Hal­le trai­nie­ren, über Sinn und Zweck des Umbaus. „Es ging hier nicht nur dar­um, die Hal­le fak­tisch ener­gie­ef­fi­zi­en­ter zu gestal­ten, son­dern auch dar­um, jun­ge Men­schen auf die­sem Weg im Bereich Klimaschutz/Energie wei­ter­zu­bil­den”, erklärt Plebs. „Auf die­se Wei­se konn­ten sie haut­nah erfah­ren, was es bedeu­tet, Kli­ma­schutz prak­tisch zu leben.” Um das zu errei­chen, erläu­ter­te ihnen Jens Will­mes ein­ge­hend und anschau­lich vor Ort, was an wel­chen Stel­len der Hal­le ver­än­dert wur­de und wel­ches Ziel hin­ter den ein­zel­nen Maß­nah­men steckt.

„Wir freu­en uns sehr dar­über, infol­ge der Sanie­rung nun über eine Turn­hal­le zu ver­fü­gen, die moderns­ten ener­ge­ti­schen Stan­dards ent­spricht”, so Wal­ter Dol­ert, Lei­ter des Immo­bi­li­en-Ser­vices-Arns­berg.