Der größ­te Weih­nachts­baum für den Scheich im Nahen Osten

29. Januar 2013
von Redaktion

p6182901 Drehbuchautoren-WettbewerbArns­berg. Jetzt steht es fest: Den Dreh­buch­au­toren-Wett­be­werb des Initia­tiv­krei­ses „Mit­ten in West­fa­len” gewann Hei­ke Rüb­bert mit ” Frit­zen­köt­ters Visi­on” (Der größ­te Weih­nachts­baum für den Scheich im Nahen Osten).

Hei­ke Rüb­bert schreibt u.a. für den „Tat­ort” (Heim­wärts), „Ein Fall für zwei” (Erben gesucht) und  13 Dreh­bü­cher für für die Soko-Leip­zig (von Der letz­te Blues bis hin zu Feu­er­teu­fel). Hei­ke Rüb­bert – in Wan­ne-Eickel gebo­ren – lebt und arbei­tet heu­te in Leip­zig als freie Dreh­buch­au­torin, Skript Con­sul­ter sowie als Lek­to­rin für Film­wirt­schaft und För­der­an­stal­ten. Hei­ke Rüb­bert gewann bereits zwei Dreh­buch­prei­se und ist Preis­trä­ge­rin des MDM-För­der­prei­ses.

Bei der Preis­ver­lei­hung des Dreh­buch­prei­ses „Mit­ten in West­fa­len” im Kunst­werk am Kai­ser­haus in Arns­berg ver­riet sie Arns­bergs Bür­ger­meis­ter Hans-Josef Vogel, dass in ihrem Dreh­buch auch der Stein­weg im his­to­ri­schen Alt Arns­berg eine Rol­le spie­le.

Im Rah­men der Preis­ver­tei­lung refe­rier­te die Lei­te­rin der Grim­me Aka­de­mie, Aycha Rif­fi, über das The­ma „Hei­mat in den Medi­en”. Sie arbei­te­te an Kino-Fern­seh- und Wer­be-Fil­men her­aus, dass Hei­mat zum einen Schau­platz für Film­pro­duk­tio­nen sei und zum ande­ren – und dies stel­le eine Berei­che­rung dar – im Film selbst eine eige­ne Rol­le spie­le. Einig­keit bestand in der Podi­ums­dis­kus­si­on unter Lei­tung von Dr. Nor­bert Leh­mann (ZDF), das es heu­te nur um einen offe­nen Hei­mat­be­griff gehen kön­ne. „Eine gute Hei­mat ist eine Hei­mat, die offen ist, aus der man aus­wan­dern und in die man ein­wan­dern kann”, mein­te Aycha Rif­fi.

Mit dem zwei­ten Platz des Dreh­buch­prei­ses  „Mit­ten in West­fa­len” wur­den aus­ge­zeich­net Cars­ten van Rys­sen und Mat­thi­as Grü­bel für das Dreh­buch „Das Moped im Möh­ne­see” (Schnit­zel­jagd nach einem „Schatz” im ver­senk­ten Moped). Cars­ten von Rys­sen – Komi­ker, Jour­na­list und Autor – ist Außen­re­por­ter bei der heu­te-Show und bei Leu­te, Leu­te! (ZDF).
Mat­thi­as Grü­bel lebt und arbei­tet als frei­er Musi­ker, Hör­spiel­ma­cher und Thea­ter­mu­si­ker in Ber­lin.

Der drit­te Platz des Wett­be­werbs ging an Ulri­ke Maria Hund für ihr Dreh­buch „Jetzt erst recht” (Geschich­te um das kom­pli­zier­te Mit­ein­an­der von christ­li­chen Kir­chen und Mus­li­men unter­ein­an­der und ihren Platz in der Gesell­schaft). Ulri­ke Maria Hund schrieb u.a. Dreh­bü­cher für Kino­fil­me (Gefan­ge­ne, Swet­la­na).

Die bei­den Spre­cher von  „Mit­ten in West­fa­len” Egbert Neu­haus ‚Vor­sit­zen­der des Unter­neh­mens­ver­ban­des mitt­le­res West­fa­len, und Dr. Gerd Bol­ler­mann, Regie­rungs­prä­si­dent, unter­stri­chen in ihren Bei­trä­gen die Bedeu­tung von Kul­tur und Kul­tur­wirt­schaft für die Wei­ter­ent­wick­lung von Städ­ten und Regio­nen. Micha­el Gan­ten­berg, Dreh­buch­au­tor und Grim­me-Preis­trä­ger, war sicht­lich mit den Ergeb­nis­sen des Wett­be­werbs und der Preis­ver­lei­hung zufrie­den. Er hat­te die Idee des Dreh­buch­wett­be­werbs in die Initia­ti­ve „Mit­ten in West­fa­len” ein­ge­bracht.