Cyber­Dub­bing

2. Mai 2014
von Redaktion

Mit dem Han­dy künst­le­risch arbeiten

Arnsberg/​Meschede. Egal ob drau­ßen oder drin­nen: Den natür­li­chen Lebens­raum ver­mi­schen Ju-gend­li­che häu­fig mit einem ande­ren, künst­li­chen Raum – mit Han­dy oder Ohr­stöp­sel im Ohr wird unter­wegs Musik gehört, tele­fo­niert, gechat­tet usw. Nicht nur die Ohren, auch die Augen neh­men die Umge­bung nur in Aus­schnit­ten wahr, da sich die Bli­cke immer wie­der auf den Bild­schirm des Han­dys richten.

Bei dem Pro­jekt „Cyber­Dub­bing“ möch­te das vier Genera­tio­nen-Team Ulri­ke Mer­tens, Lukas Mer-tens, Ulrich Rüt­zel und Chris­ti­an Mono mit Jugend­li­chen zwi­schen 12 und 14 Jah­ren Ton- und Bild­ele­men­te aus dem natür­li­chen Lebens­raum und aus der Netz­welt (Cyber) sam­meln und neu zusam­men­set­zen bzw. mit Musik unter­le­gen (dub­ben). Der Work­shop ist im Rah­men des Kul­tur­ruck­sacks Arns­berg-Mesche­de kos­ten­los und wird geför­dert vom Minis­te­ri­um für Fami­lie, Kin­der, Jugend, Kul­tur und Sport des Lan­des NRW sowie vom Kul­tur­amt der Kreis- und Hoch­schul­stadt Meschede.

Los geht es am 10. Mai um 14 Uhr im Ton­stüb­chen im JBZ Lieb­frau­en in Arns­berg, wo inter­es­sier­te Jugend­li­che mehr über das Pro­jekt erfah­ren kön­nen. Wei­te­re Ter­mi­ne sind u.a. an der Fach­hoch­schu­le Süd­west­fa­len in Mesche­de geplant. Gesucht und fest­ge­hal­ten wer­den Geräu­sche und Fotos: Menü-Klän­ge und Bil­der des Smart­pho­nes, aber auch Lärm und Klang­vol­les aus der Außen­welt, dem eige­nen Umfeld in Arns­berg und Mesche­de sowie Fotos z.B. vom Ursprungs­ort der Klän­ge. Anschlie­ßend wer­den aus dem von den Teil­neh­mern zusam­men­ge­stell­ten Ton- und Bild-mate­ri­al Col­la­gen gebas­telt, die z.B. mit Tri­pHop- oder Dub­Step-Groo­ves unter­legt wer­den können.

Anmel­dun­gen für den Work­shop „Cyber­Dub­bing“ nimmt Anne Wie­gel, Mit­ar­bei­te­rin der Kreis- und Hoch­schul­stadt Mesche­de, bis zum 7. Mai unter Tel. 0291/205–164 ent­ge­gen. Vor­aus­set­zung für die Teil­nah­me ist ein mobi­les Ton­auf­nah­me­ge­rät bzw. ein ent­spre­chend aus­ge­stat­te­tes Han­dy oder Smart­pho­ne oder eine digi­ta­le Kame­ra. Der Work­shop ist auf 10 Teil­neh­mer beschränkt, die Rei-hen­fol­ge der Anmel­dun­gen entscheidet.