CDU for­dert Erhö­hung der Ein­satz­ent­schä­di­gung für Feu­er- wehr­män­ner und -frau­en in Arns­berg

15. Februar 2013
von Redaktion

Mantoan_HubertusDie Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Arns­berg ist eine star­ke Trup­pe, die an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr für die All­ge­mein­heit über­wie­gend ehren­amt­lich im Ein­satz ist. 500 Män­ner und Frau­en sind der­zeit in der Arns­ber­ger Feu­er­wehr ehren­amt­lich tätig. Ihnen steht bei Ein­sät­zen außer­halb ihrer Arbeits­zei­ten eine Ein­satz­ent­schä­di­gung zu. Sie beträgt 5,11 Euro pro Ein­satz­stun­de. Die Höhe die­ser Ein­satz­ent­schä­di­gung hat sich seit mehr als zehn Jah­ren nicht mehr ver­än­dert und ist nach Ansicht der CDU-Frak­ti­on im Rat der Stadt Arns­berg nicht mehr zeit­ge­mäß.
„Wir bean­tra­gen die Erhö­hung der Ein­satz­ent­schä­di­gung für ehren­amt­li­che Feu­er­wehr- män­ner und -frau­en auf 7,50 Euro je Ein­satz­stun­de zum 1. Juli 2013“, erklärt Huber­tus Man- toan, Vor­sit­zen­der des Aus­schus­ses für Sozia­les, all­ge­mei­ne Bür­ger­diens­te und bür­ger- schaft­li­ches Enga­ge­ment für die CDU-Frak­ti­on. Die bis­he­ri­ge Ver­gü­tung je Ein­satz­stun­de beträgt 5,11 Euro. Laut Fach­ver­wal­tung belau­fen sich die jähr­li­chen Gesamt­auf­wen­dun­gen für die Auf­wands- und Ein­satz­ent­schä­di­gun­gen im Bereich der ehren­amt­li­chen Feu­er­wehr­män­ner und – frau­en auf ca. 60.000 Euro. Eine Erhö­hung der Auf­wands­ent­schä­di­gung auf ins­ge­samt 7,50 Euro je Ein­satz­stun­de ab dem 1. Juli wür­de sich im lau­fen­den Haus­halts­jahr 2013 mit einer Mehr­be­las­tung des Bud­gets der Feu­er­wehr in Höhe von ca. 15.000 bis 20.000 Euro nie­der- schla­gen. Die­se Mehr­be­las­tung kön­ne jedoch laut Fach­ver­wal­tung durch Umschich­tun­gen im geneh­mig­ten Bud­get  auf­ge­fan­gen wer­den.  „Die CDU-Frak­ti­on ist um die Kon­so­li­die­rung des städ­ti­schen Haus­hal­tes bemüht“, so Hu- ber­tus Man­to­an, „und dies ist ein wei­te­rer kon­kre­ter Bei­trag“. Zwar bedeu­te die Erhö­hung der Ein­satz­ent­schä­di­gung Mehr­aus­ga­ben für den städ­ti­schen Haus­halt. „Die ste­hen aber in kei­ner Rela­ti­on zu den Aus­ga­ben, die eine haupt­amt­li­che Feu­er­wehr mit sich brin­gen wür­de“, unter­streicht Man­to­an.
Eine Berufs­feu­er­wehr, die bei stark rück­läu­fi­gen ehren­amt­li­chen Feu­er­wehr­män­nern und – frau­en erfor­der­lich wer­den wür­de, wäre kaum und nur unter schmerz­li­chen haus­halts­po­li- tischen Kon­se­quen­zen finan­zier­bar. Auch vor die­sem Hin­ter­grund sei eine Stär­kung des Ehren­amts in der Feu­er­wehr drin­gend not­wen­dig.