Brand­ein­satz in der Müsche­der Stra­ße Krakeloh

2. April 2014
von Redaktion

140402-Wohnungsbrand Mueschede 001140402-Wohnungsbrand Mueschede 003 140402-Wohnungsbrand Mueschede 002Arns­berg-Müsche­de. Am 02. April heul­ten um 05:32 Uhr in Müsche­de und Hüs­ten die Sire­nen und alar­mier­ten die dor­ti­gen Feu­er­wehr-Ein­hei­ten zu einem Brand­ein­satz in der Müsche­der Stra­ße Kra­kel­oh. Der Feu­er­wehr­leit­stel­le in Mesche­de war dort ein Woh- nungs­brand in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus gemel­det wor­den. Dar­auf­hin alar­mier­te der Leit­stel­len­dis­po­nent umge­hend die Haupt­wa­chen Neheim und Arns­berg, die Lösch- grup­pe Müsche­de  sowie den Lösch­zug Hüs­ten zur Brand­be­kämp­fung und Hil­fe­leis- tung.
Beim Ein­tref­fen der ers­ten Ein­satz­kräf­te am Brand­ort hat­ten sich bereits alle Bewoh- ner der bren­nen­den Dach­ge­schoss­woh­nung aus eige­ner Kraft ins Freie geret­tet. Je- doch befan­den sich noch meh­re­re Per­so­nen in ande­ren Woh­nun­gen des Gebäu­des, sodass sich die Feu­er­wehr zunächst auf die Eva­ku­ie­rung des gesam­ten Gebäu­des kon- zen­trier­te. Gleich­zei­tig bau­ten die Wehr­män­ner eine Lösch­was­ser­ver­sor­gung auf und führ­ten unter schwe­rem Atem­schutz einen Lösch­an­griff mit einem C‑Rohr in der be- trof­fe­nen Dach­ge­schoss­woh­nung durch. Ein wei­te­rer Lösch­an­griff wur­de von außen über eine Dreh­lei­ter vor­ge­nom­men. Die drei Bewoh­ner der Dach­ge­schoss­woh­nung wur­den mit dem Ver­dacht auf eine Rauch­gas­ver­gif­tung dem Ret­tungs­dienst über­ge- ben und anschlie­ßend den umlie­gen­den Kran­ken­häu­sern zuge­führt. Der Ein­satz­lei­ter der Feu­er­wehr ließ die Dach­ge­schoss­woh­nung abschlie­ßend mit einer Wär­me­bild­ka- mera auf ver­blie­be­ne Brand­nes­ter unter­su­chen und das Gebäu­de mit einem Hoch- leis­tungs­lüf­ter vom Brand­rauch befreien.
Nach rund andert­halb Stun­den war der Ein­satz für die etwa 50 ein­ge­setz­ten Feu­er- wehr­kräf­te, die mit acht Fahr­zeu­gen vor Ort waren, been­det. Die Poli­zei nahm die Ermitt­lun­gen zur Brand­ur­sa­che und zur Scha­dens­hö­he auf.