Brand in einem Senio­ren­zen­trum in Arns­berg – 5 Ver­letz­te bei Brand in Arns­ber­ger Senio­ren­zem­trum

8. Januar 2013
von Redaktion

Arns­berg (Hoch­sauer­land)  Am spä­ten Mon­tag­abend, 7.1.2013 kam es in einem Senio­ren­zen­trum auf der Ring­leb­stra­ße zu einem Brand. Um kurz vor 23:00 Uhr lös­te die Brand­mel­de­an­la­ge bei der Ret­tungs­leit­stel­le Alarm aus. Eine Minu­te spä­ter mel­de­te das Pfle­ge­per­so­nal über Poli­zei­not­ruf Rauch aus einem Zim­mer. Das Pfle­ge­per­so­nal konn­te die bei­den Bewoh­ne­rin­nen im Alter von 74 und 78 Jah­ren aus ihrem Zim­mer ret­ten und über­nahm mit einem Feu­er­lö­scher die ers­ten Lösch­ver­su­che. Die wenig spä­ter ein­ge­trof­fe­ne Feu­er­wehr konn­te den Zim­mer­brand end­gül­tig löschen. Die zwei Frau­en und drei Per­so­nen des Pfle­ge­per­so­nals, ein Mann und zwei Frau­en im Alter von 45, 47 und 50 Jah­ren, wur­den durch Rauch­ga­se ver­letzt und kamen in umlie­gen­de Kran­ken­häu­ser.

Lebens­ge­fahr besteht bei den Ver­letz­ten nicht. Wei­te­re Bewoh­ner muss­ten nicht aus ihren Zim­mern eva­ku­iert wer­den. Ledig­lich das direkt vom Brand betrof­fe­ne Zim­mer ist der­zeit unbe­wohn­bar. Die Feu­er­wehr lüf­te­te den Flur, die ande­ren Zim­mer sind nach wie vor bewohn­bar. Der Gebäu­de­scha­den kann noch nicht bezif­fert wer­den. Die Ermitt­lun­gen zur Brand­ur­sa­che dau­ern an. (st)

Update

Arns­berg. Am spä­ten Abend des 07. Janu­ar wur­den gegen 23:00 Uhr die Haupt­wa­che der Feu­er­wehr der Stadt Arns­berg, der Basis­lösch­zug Arns­berg / Brei­ten­bruch / Wen­nig­loh und der Fern­mel­de­dienst zu einem Ein­satz in dem Cari­tas-Senio­ren­zen­trum in der Ring­leb­stra­ße in Arns­berg geru­fen. Von dort war ein Feu­er­alarm über die auto­ma­ti­sche Brand­mel­de­an­la­ge der Ein­rich­tung in der Feu­er­wehr-Leit­stel­le in Mesche­de auf­ge­lau­fen. Die Besat­zung des zu- erst ein­tref­fen Ret­tungs­wa­gens hat­te als ers­te Rück­mel­dung gege­ben: „Bestä­tig­tes Feu­er in einem Zim­mer im 1. Ober­ge­schoss.”, wor­auf­hin wei­te­re Ret­ter alar­miert wur­den.  Nach dem Ein­tref­fen der Feu­er­wehr rüs­te­ten sich schnell meh­re­re Ein­satz-Trupps mit Atem- schutz­ge­rä­ten aus, um die Brand­be­kämp­fung ein­lei­ten zu kön­nen. Zeit­gleich wur­de eine Was­ser­ver­sor­gung zum Ein­gangs­be­reich des Senio­ren­zen­trums ver­legt. Der in das Gebäu­de vor­ge­hen­de Angriffs­trupp mel­de­te nach kur­zer Zeit zurück, dass das Feu­er unter Kon­trol­le, der betrof­fe­ne Wohn­be­reich aber noch ver­raucht sei. Das dienst­ha­ben­de Pfle­ge­per­so­nal hat­te vor­bild­lich gehan­delt und hat­te das Feu­er selb­stän­dig bekämp­fen kön­nen. Die Senio- ren, die sich zum Zeit­punkt des Bran­des im betrof­fen Zim­mer befan­den, waren zuvor eben- falls vom Per­so­nal geret­tet wor­den. Zwei Senio­ren und drei Ange­hö­ri­ge des Pfle­ge­per­so­nals wur­den mit Ver­dacht auf Rauch­gas­ver­gif­tung in Kran­ken­häu­ser nach Arns­berg und Mesche­de gebracht. Nach der schnel­len und erfolg­rei­chen Brand­be­kämp­fung wur­de das Gebäu­de von der Feu­er­wehr mit einem Hoch­leis­tungs­lüf­ter vom Brand­rauch befreit und der Brand­be­reich mit einer Wär­me­bild­ka­me­ra auf ver­blie­be­ne Glut­nes­ter kon­trol­liert. Durch das schnel­le und geziel­te Ein­grei­fen von Mit­ar­bei­tern und Feu­er­wehr konn­te Schlim­me­res ver­hin­dert wer­den.  Nach gut zwei Stun­den war dann Ein­satz­en­de für die 55 ein­ge­setz­ten Ret­tungs­kräf­te, die mit 14 Feu­er­wehr- und 6 Ret­tungs­fahr­zeu­gen im Ein­satz waren.