Brand am Sams­tag­nach­mit­tag in Arns­berg Her­drin­gen – Update -

15. September 2013
von Redaktion

Brand am Sams­tag­nach­mit­tag in Arns­erg Her­drin­gen

IMG-20130914-WA0000 IMG-20130914-WA0002 IMG-20130914-WA0003Arns­berg Her­drin­gen (Hoch­sauer­land)  Am Sams­tag­nach­mit­tag wur­den Feu­er­wehr und Poli­zei zu einem Brand auf den Amsel­weg in Her­drin­gen geru­fen. Dort war es in einer Gara­ge, die sich teil­wei­se bis unter ein Dop­pel­wohn­haus erstreckt, zu einem Brand gekom­men. Die Feu­er­wehr konn­te den Brand löschen. Durch die gro­ße Hit­ze­ent­wick­lung wur­de das Mau­er­werk des Hau­ses beschä­digt.  Das Wohn­haus ist nach dem Feu­er der­zeit unbe­wohn­bar. Die Bewoh­ner kom­men bei Ver­wand­ten unter. Ein 77-Jäh­ri­ger erlitt leich­te Ver­let­zun­gen durch Rauch­ga­se, als er einen Pkw aus der bren­nen­den Gara­ge fuhr. Er kam mit dem Ret­tungs­wa­gen ins Kran­ken­haus, konn­te nach ambu­lan­ter Behand­lung aber wie­der ent­las­sen wer­den. Die Kri­mi­nal­po­li­zei hat die Ermitt­lun­gen zur Brand­ur­sa­che auf­ge­nom­men.  Die Scha­dens­hö­he kann noch nicht bezif­fert wer­den. (st)

Fotos Tho­mas Käuf­fer und Fabi­an Weis­ser für Dorfinfo.de

Update der Feu­er­wehr Arns­berg:

Am Nach­mit­tag des 14. Sep­tem­ber wur­den gegen 13:45 Uhr die Haupt­wa­che Neheim der Feu­er­wehr der Stadt Arns­berg, die Feu­er­weh­ren aus Her­drin­gen und Hol­zen und der Ret­tungs­dienst zu dem Brand einer Dop­pel­ga­ra­ge in den Her­drin­ger Amsel­weg alar­miert. Schon bei der Anfahrt zur Ein­satz­stel­le war eine dicke schwar­ze Rauch­wol­ke über dem Brand­ort zu sehen.
Beim Ein­tref­fen der ers­ten Ein­satz­kräf­te stand die Gara­ge, die unter einem dazu­ge­hö­ri­gen Wohn­haus liegt, bereits im Voll­brand. Zwei Fahr­zeu­ge stan­den noch in der Gara­ge, ein drit­tes Fahr­zeug hat­te vor dem Ein­tref­fen der Feu­er­wehr in Sicher­heit gebracht wer­den kön­nen. Hier­bei zog sich eine Per­son eine leich­te Rauch­gas­ver­gif­tung zu. Sie kam mit dem Ret­tungs- wagen ins Kran­ken­haus, konn­te nach ambu­lan­ter Behand­lung aber wie­der ent­las­sen wer­den. Sofort ging die Feu­er­wehr mit meh­re­ren Trupps unter Umluft unab­hän­gi­gem Atem­schutz und meh­re­ren C‑Rohren zur Brand­be­kämp­fung vor. In der Zwi­schen­zeit wur­den vor­sorg­lich noch der Lösch­zug Bruch­hau­sen mit dem Schlauch­wa­gen 2000 und der Fern­mel­de­dienst alar­miert. Die­se bei­den Ein­hei­ten konn­ten ihren Ein­satz spä­ter jedoch abbre­chen.
Die Ein­satz­kräf­te hat­ten den Brand schnell im Griff und kon­trol­lier­ten den Brand­ort und des- sen Umfeld anschlie­ßend noch mit einer Wär­me­bild­ka­me­ra auf etwai­ge ver­blie­be­ne Glut­nes- ter. Da von dem Brand eine star­ke Wär­me­ent­wick­lung aus­ge­gan­gen war, wur­de das Mau­er- werk des Gebäu­des erheb­lich in Mit­lei­den­schaft gezo­gen. Nach der Brand­be­kämp­fung nahm ein eben­falls infor­mier­ter Sta­ti­ker das Gebäu­de in Augen­schein und muss­te fest­stel­len, dass das Gebäu­de bis auf wei­te­res nicht bewohn­bar ist. Wei­te­re dies­be­züg­li­che Unter­su­chun­gen sol­len am Mon­tag begin­nen. Bis dahin kom­men die Bewoh­ner bei Ver­wand­ten unter. Die Kri­mi­nal­po­li­zei hat die Ermitt­lun­gen zur Brand­ur­sa­che auf­ge­nom­men.
Die Arns­ber­ger Feu­er­wehr war mit 8 Fahr­zeu­gen und rund 40 Ein­satz­kräf­ten etwa ein­ein­halb Stun­den im Ein­satz.