Bau­ge­schicht­li­che Rei­se durch das Klos­ter Oeling­hau­sen

5. Juni 2013
von Redaktion

Oelinghausen-02.-Juni-2013-Bernd Schüt­tel­hö­fer ver­stand es sei­ne Zuhö­rer zu fes­seln.
Vie­le inter­es­sier­te Men­schen folg­ten Bernd Schüt­tel­hö­fer als er sie ein­lud, ihn auf die­ser Rei­se durch die ver­schie­de­nen Bauepo­chen zu beglei­ten.
Mit viel Fach­kennt­nis ver­mit­tel­te der pen­sio­nier­te Gym­na­si­al­leh­rer den gespann­ten Zuhö­rern die ein­zel­nen Bau­ab­schnit­te in der wech­sel­vol­len Geschich­te des Klos­ters Oeling­hau­sen.
Tei­le der Klos­ter­kir­che St. Petri in Oeling­hau­sen sind im goti­schen Stil (ab ca.1140) errich­tet wor­den. Hier von zeu­gen monu­men­ta­le Gewöl­be inner­halb der Kir­che. Beson­ders auf­fäl­lig ist die­ser Bau­stil in der Kryp­ta zu erken­nen.
Über die Renais­sance ging es in der archi­tek­to­ni­schen Zeit­rei­se- die Nach­go­tik strei­fend- bis in die Zeit des Barock. Die Epo­che des Barock reich­te von ca. 1575 bis 1720. Im Barock kehr­te sich die Archi­tek­tur von der stren­gen anti­ken Geo­me­trie ab und bestach ab dann durch eine sehr auf­wen­di­ge, mehr geschwun­ge­nen Bau­wei­se. Die­ser Zeit ist der sehr pracht­voll gefer­tig­te Hoch­al­tar zuzu­ord­nen. Eine Anleh­nung an römi­sche Vor­bil­der liegt hier nahe, weil der Bru­der des dama­li­gen Bau­meis­ters lan­ge Zeit zu Stu­di­en­zwe­cken in Rom weil­te.
Ein kurz­wei­li­ger Nach­mit­tag- dank der inter­es­san­te Aus­füh­run­gen von Bernd Schüt­tel­hö­fer- der auf eine bal­dig Fort­set­zung hof­fen