Bar­rie­re­frei­es Arztgespräch

2. April 2013
von Redaktion

Arns­berg (Hoch­sauer­land) Für Hör­ge­schä­dig­te gibt es Bar­rie­ren nicht nur beim Zugang zu einem Gebäu­de son­dern auch in Gesprä­chen. Wer schlecht hört und z.B. sei­nen Arzt akus­tisch nicht ver­ste­hen kann, nimmt meis­tens jeman­den mit. Häu­fig über­nimmt die­se Begleit­per­son dann das gan­ze Gespräch. Der hör­ge­schä­dig­te Pati­ent lenkt das Gespräch nicht mehr sel­ber. Sei­ne Fra­gen wer­den oft gar nicht erör­tert und es kommt zu manch­mal gesund­heits­ge­fähr­den­den Miss­ver­ständ­nis­sen. Bei Bera­tungs­ge­sprä­chen oder z.B. der Ein­stu­fung durch den MDK ist die Situa­ti­on ähn­lich. Schrift­dol­met­scher, die für schwer­hö­ri­ge Men­schen das Gespräch simul­tan am Lap­top zum Mit­le­sen umwan­deln, kön­nen hier Abhil­fe schaffen.

Dabei müs­sen sol­che Sozi­al­leis­tun­gen bar­rie­re­frei aus­ge­führt wer­den. Wie man Kom­mu­ni­ka­ti­ons­hil­fe durch Schrift­dol­met­scher finan­ziert bekommt, wird beim nächs­ten Tref­fen der Selbst­hil­fe­grup­pe Arns­berg-Hoch­sauer­land des Deut­schen Schwer­hö­ri­gen­bun­des (DSB) am Frei­tag, 12.April 2013, 17:30 Uhr, im Bür­ger­zen­trum Bahn­hof Arns­berg, Cle­mens-August-Str. 116, erläu­tert. Wie immer wird eine Schrift­dol­met­sche­rin  das Grup­pen­ge­spräch dol­met­schen. So kann man vor Ort gleich die­se Kom­mu­ni­ka­ti­ons­hil­fe ken­nen lernen.

Wei­te­re Infor­ma­ti­on ele­fo­nisch bei der AKIS (0 29 31) 96 38–105.