Auf­takt und Infor­ma­ti­on – Info­ter­min Regio­nal­plan MK, OE, SI-WI

12. Januar 2018
von Redaktion

Arbei­ten für neu­en Regio­nal­plan für den Mär­ki­schen Kreis und die Krei­se Olpe und Sie­gen-Witt­gen­stein beginnen

Die Land­rä­te und Bür­ger­meis­ter aus den betrof­fe­nen Krei­sen, Städ­ten und Gemein­den kamen zum Infor­ma­ti­ons­ter­min nach Arnsberg

Der Regio­nal­rat Arns­berg hat­te in sei­ner Sit­zung am 7. Dezem­ber 2017 die Bezirks­re­gie­rung Arns­berg als Regio­nal­pla­nungs­be­hör­de mit den vor­be­rei­ten­den Arbei­ten für die Auf­stel­lung eines neu­en Regio­nal­pla­nes für den Bereich des Mär­ki­schen Krei­ses, des Krei­ses Olpe sowie des Krei­ses Sie­gen-Witt­gen­stein beauftragt.

 

Zu einem ers­ten Infor­ma­ti­ons­ter­min zu den geplan­ten Abläu­fen die­ses umfang­rei­chen Ver­fah­rens hat­te die Bezirks­re­gie­rung Arns­berg die Land­rä­te, Bür­ger­meis­ter der betrof­fe­nen Krei­se, Städ­te und Gemein­den sowie die Mit­glie­der des Regio­nal­ra­tes am 11. Janu­ar eingeladen.

 

Für die Neu­auf­stel­lung eines neu­en Regio­nal­pla­nes ist die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den Kom­mu­nen als Trä­ger der kom­mu­na­len Pla­nung, wie mit allen ande­ren Ver­fah­rens­be­tei­lig­ten von gro­ßer Bedeu­tung. Mit einem inten­si­ven Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­zess schon im Vor­feld möch­te die Bezirks­re­gie­rung das eigent­li­che förm­li­che Ver­fah­ren erleichtern.

Nur auf dem Weg eines sol­chen Aus­tau­sches kann ein Regio­nal­plan ent­wi­ckelt wer­den, der mög­lichst vie­len Belan­gen und Anfor­de­run­gen der Regi­on Rech­nung trägt.

 

Zur­zeit gel­ten noch zwei ver­schie­de­ne regio­na­le Plan­wer­ke für die von der Neu­auf­stel­lung betrof­fe­nen Krei­se: Für den Mär­ki­schen Kreis ist dies der so genann­te räum­li­che Teil­ab­schnitt für die Ober­be­rei­che Bochum und Hagen, der seit 2001 rechts­kräf­tig ist. Für die Krei­se Olpe und Sie­gen-Witt­gen­stein gilt der seit 2008 rechts­kräf­ti­ge Regio­nal­plan für den Ober­be­reich Siegen.

 

Die Neu­auf­stel­lung ist aus meh­re­ren Grün­den erfor­der­lich. Zum einen sol­len die Inhal­te bei­der Plä­ne gebün­delt wer­den. Auch nach fach­li­cher Ein­schät­zung ist vor dem Hin­ter­grund sich ste­tig ver­än­dern­der Rah­men­be­din­gun­gen wie z. B. des demo­gra­phi­schen Wan­dels in Ver­bin­dung mit den The­men Daseins­vor­sor­ge, Her­aus­for­de­run­gen für Wirt­schaft und Beschäf­ti­gung, Digi­ta­li­sie­rung, Kli­ma­schutz etc. eine Neu­auf­stel­lung erfor­der­lich. Neue recht­li­che Grund­la­gen und dar­aus resul­tie­ren­de inhalt­li­che Anfor­de­run­gen bedin­gen eben­falls eine Anpas­sung der Plan­wer­ke. Sowohl der am 08.02.2017 in Kraft getre­te­ne neue Lan­des­ent­wick­lungs­plan NRW, Ände­run­gen im Natur­schutz­recht als auch das ab dem 29.11.2017 gel­ten­de neue Raum­ord­nungs­ge­setz erfor­dern die Anpas­sung an die Zie­le der Raumordnung.