Arns­ber­ger Jugend­feu­er­wehr löscht den „Brenn­punkt”

21. Juni 2016
von Redaktion

sd sds sdss sdssssJah­res­übung an Feu­er­wehr-Muse­um in Alt-Arns­berg
Arns­berg. Am Sams­tag, den 18. Juni kamen am Nach­mit­tag die Mäd­chen und Jun­gen der Arns­ber­ger Jugend­feu­er­wehr zu ihrer all­jähr­li­chen Jah­res­übung zusam­men. Vom Gerä­te­haus des Lösch­zugs Arns­berg aus ging es auf meh­re­ren Lösch­fahr­zeu­gen zum dies­jäh­ri­gen Übungs­ob­jekt, dem Feu­er­wehr-Muse­um „Brenn­punkt” am Bahn­hof in Alt-Arns­berg.
 
Das Übungs­sze­na­rio sah vor, dass ein Feu­er in der Werk­statt des Muse­ums aus­ge­bro­chen war, das es zu löschen galt. Beim Ein­tref­fen der ers­ten Nach­wuchs-Ein­satz­kräf­te stell­ten die­se im Zuge ihrer Lage­er­kun­dung fest, dass zusätz­lich zu dem Brand zwei Per­so­nen in der Werk­statt ver­misst wur­den.
 
Umge­hend wur­de von den jun­gen Brand­schüt­zern ein Lösch­an­griff von meh­re­ren Sei­ten auf das Gebäu­de vor­be­rei­tet, und par­al­lel dazu ging ein Ein­satz­trupp unter Atem­schutz zur Per­so­nen­su­che und -ret­tung in das Gebäu­de vor. Die „Atem­schutz­ge­rä­te” waren hier­bei Übungs-Attrap­pen, die spe­zi­ell für die Übun­gen der Jugend­feu­er­wehr ein­ge­setzt wer­den. Um aus­rei­chend Lösch­was­ser zur Ver­fü­gung zu haben, bau­ten die Jugend­li­chen eine Was­ser­ver­sor­gung mit B-Schläu­chen in Form einer Dop­pel­lei­tung über rund 300 Meter von der Ruhr aus auf.
Somit wur­den ins­ge­samt knapp 600 Meter Schlauch­lei­tung aus­ge­rollt und ver­legt.
 
Die bei­den ver­miss­ten Per­so­nen wur­den inner­halb von drei Minu­ten nach dem Ein­tref­fen der ers­ten Ein­hei­ten am Übungs­ort geret­tet. Nach etwa einer Stun­de waren alle Übungs­zie­le erreicht, und die Übungs­lei­tung gab das Kom­man­do: „Übungs­en­de, zum Abmarsch fer­tig!”.
 
Stadt­ju­gend­feu­er­wehr­wart Hol­ger Weber und der stell­ver­tre­ten­de Wehr­füh­rer Mar­tin Känz­ler hat­ten die Übung ihrer Jugend­feu­er­wehr als auf­merk­sa­me Beob­ach­ter beglei­tet. Weber bedank­te sich bei den 10- bis 18-jäh­ri­gen Jugend­li­chen für ihr Enga­ge­ment und ihre sehr gute Arbeit. Er dank­te zudem sei­nem Aus­bil­der-Team, das den Jugend­li­chen mit viel Ein­satz die für den Feu­er­wehr­ein­satz erfor­der­li­chen Hand­grif­fe ver­mit­telt.
 
Mar­tin Känz­ler schloss sich die­sen Dan­kes­wor­ten an und wünsch­te den Jugend­li­chen und ihren Aus­bil­der über­dies schon ein­mal schö­ne Som­mer­fe­ri­en und eine erhol­sa­me Urlaubs­zeit, auf dass alle Jugend­li­chen nach die­ser Aus­zeit wie­der mit dem glei­chen Elan an den Übungs­aben­den teil­neh­men.
 
Webers abschlie­ßen­der Dank galt dem Team des Feu­er­wehr-Muse­ums „Brenn­punkt” für die Zur­ver­fü­gung­stel­lung die­ses Objekts zur Durch­füh­rung der Jah­res­übung. Zudem wur­de vom „Brennpunkt”-Team noch der Grill ange­wor­fen und alle Übungs­teil­neh­me­rin­nen und -teil­neh­mer mit einer lecke­ren Brat­wurst und küh­len Geträn­ken ver­sorgt, womit eine erneut erfolg­rei­che Jah­res­übung aus­klang.
 
(Quel­le: UBM Kili­an Schul­te, Öffent­lich­keits­be­auf­trag­ter der Jugend­feu­er­wehr der Stadt Arns­berg)