Arns­ber­ger Feu­er­wehr ver­hin­dert Dach­stuhl­brand

30. September 2016
von Redaktion

fw11 fw12 fw13Arns­berg  Bachum. Einen Dach­stuhl­brand ver­hin­der­te die Arns­ber­ger Feu­er­wehr am Nach­mit­tag des 29. Sep­tem­ber bei dem Brand auf einer Dach­ter­ras­se eines Hau­ses in Arns­berg-Bachum.

 

Der Feu­er­wehr-Leit­stel­le in Mesche­de war gemel­det wor­den, dass angeb­lich erhöht gela­ger­tes Stroh an einem Haus bren­nen sol­le.

Dar­auf­hin wur­den der Basis­lösch­zug 1 der Arns­ber­ger Feu­er­wehr mit den Ein­hei­ten aus Neheim und Voß­win­kel, die bei­den Haupt­wa­chen Neheim und Arns­berg sowie der Ret­tungs­dienst alar­miert.

 

Dach­ter­ras­se steht in Voll­brand

 

Der dienst­ha­ben­de Ein­satz­lei­ter des Füh­rungs­diens­tes der Arns­ber­ger Feu­er­wehr, der sich zum Alarm­zeit­punkt in Bachum auf­hielt, war als Ers­ter am Brand­ort und stell­te fest, dass Aus­stat­tungs­ge­gen­stän­de einer Dach­ter­ras­se im Voll­brand stan­den. Die Haus­be­woh­ner hat­ten sich glück­li­cher­wei­se bereits aus eige­ner Kraft in Sicher­heit brin­gen kön­nen. Jedoch droh­te das Feu­er, auf das unmit­tel­bar benach­bar­te ers­te Ober­ge­schoss und das Dach­ge­schoss des Hau­ses über­zu­grei­fen.

 

Beson­de­re Bri­sanz erlang­te die­ser Ein­satz durch die Tat­sa­che, dass auf dem Dach­bo­den des Gebäu­des offen­bar Stroh gela­gert war, wel­ches sich eben­falls in unmit­tel­ba­rer Nähe des Bran­des befand. Somit war ein schnel­les Ein­grei­fen der Feu­er­wehr gebo­ten, um eine unmit­tel­bar bevor­ste­hen­de Brand­aus­brei­tung und einen dadurch ver­ur­sach­ten aus­ge­dehn­ten Dach­stuhl- oder gar Wohn­haus­brand zu ver­hin­dern.

 

Meh­re­re Lösch­an­grif­fe von außen und innen

 

Dem­entspre­chend nah­men die erst­ein­tref­fen­den Feu­er­wehr­ein­hei­ten umge­hend meh­re­re Lösch­an­grif­fe mit Ein­satz-Trupps unter Atem­schutz von außen und durch das Gebäu­de von innen vor. Auf Grund des schnel­len und ziel­ge­rich­te­ten Ein­grei­fens der Ret­tungs­kräf­te gelang es, den Brand auf das vor­ge­fun­de­ne Aus­maß zu begren­zen und schnell zu löschen. So konn­te schlim­me­rer Scha­den von dem Gebäu­de abge­wen­det wer­den.

 

Nach den erfolg­rei­chen Lösch­ar­bei­ten wur­den der Dach­bo­den und das dort gela­ger­te Stroh von den Wehr­leu­ten auf etwai­ge Glut­nes­ter über­prüft, glück­li­cher­wei­se jedoch ohne Befund. Abschlie­ßend wur­de der in den Wohn­be­reich des Gebäu­des gezo­ge­ne Brand­rauch durch aus­gie­bi­ges Quer­lüf­ten des Hau­ses ent­fernt.

 

Der Ein­satz, der durch­aus schlim­mer hät­te aus­ge­hen kön­nen, war für die letz­ten der rund 30 vor Ort befind­li­chen Ein­satz­kräf­te nach etwa ein­ein­halb Stun­den been­det.

(Quel­le: StBI Peter Krä­mer, Pres­se­spre­cher)