Arns­ber­ger Feu­er­wehr unter­stützt NRW-Pro­jekt „Feu­er­wEH­Ren­sa­che“

7. Mai 2014
von Redaktion

140406-Team Arnsberg zum Projekt 'FeuerwEHRensache'Arns­berg. Der demo­gra­phi­sche Wan­del führt dazu, dass zukünf­tig immer mehr Auf- gaben von immer weni­ger Per­so­nen wahr­ge­nom­men wer­den müs­sen. Die­se Ent- wick­lung ist auch bei den Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren zu beob­ach­ten. Da aber nur eine funk­tio­nie­ren­de Feu­er­wehr den Feu­er- und Kata­stro­phen­schutz wirk­sam gewähr­leis- ten kann, hat die­se Ver­än­de­rung Aus­wir­kun­gen auch auf das gesamt­wirt­schaft­li­che und gesell­schaft­li­che Leben. So greift sogar der aktu­el­le NRW-Koali­ti­ons­ver­trag von SPD und Bünd­nis 90/​die Grü­nen die Dring­lich­keit und den hohen Stel­len­wert des The­mas auf und for­mu­liert einen kla­ren Hand­lungs­auf­trag: „Durch eine Image- und Per­so­nal­wer­be­kam­pa­gne wer­den wir das Enga­ge­ment von Feu­er­weh­ren und Kom­mu­nen bei der Gewin­nung neu­er Mit­wir­ken­der (ins­be­son­de­re Frau­en und Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund) flan­kie­ren. Um der ehren­amt­li­chen Arbeit unse­rer Feu­er­weh­ren grö­ße­re Wert­schät­zung ent­ge­gen zu brin­gen und ins­be- son­de­re die lebens­wich­ti­ge Funk­ti­on der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr im länd­li­chen Raum stär­ker zu beto­nen, wer­den wir Pilot­pro­jek­te zur Stär­kung des Ehren­am­tes in der Feu- erwehr gemein­sam mit dem Ver­band der Feu­er­weh­ren initiieren.”
Innen­mi­nis­te­ri­um und Feu­er­wehr­ver­band rufen Zukunfts-Pro­jekt ins Leben Auf die­ser Grund­la­ge haben das Minis­te­ri­um für Inne­res und Kom­mu­na­les des Lan­des NRW und der Ver­band der Feu­er­weh­ren in NRW das Zukunfts-Pro­jekt Feu­er­wEH­Ren- sache“ mit den fol­gen­den Ziel­set­zun­gen ins Leben geru­fen:  Im Zen­trum des Pro­jekts steht die nach­hal­ti­ge Stär­kung des Ehren­am­tes und nicht kurz­fris­ti­ge Finanz­sprit­zen.  Es han­delt sich um ein Gemein­schafts­pro­jekt des Minis­te­ri­ums für Inne­res und Kom­mu­na­les NRW mit dem Ver­band der Feu­er­weh­ren. Die­se Gemein­sam­keit wird mit einer gemein­sa­men Geschäfts­stel­le und in der Lei­tung der Arbeits­grup- pen umgesetzt.
 Das Pro­jekt bedient sich bewusst exter­nen Sach­ver­stan­des. So sind Ange­hö­ri­ge der Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren, der Jugend­feu­er­weh­ren, von Hoch­schu­len, Verei- nen, ande­ren Behör­den und Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen sowie Ver­tre­ter der Medi­en Mit- glie­der der Arbeits­grup­pen.  Im Pro­jekt sind in den Arbeits­grup­pen und in der Len­kungs­grup­pe auch Mit­glie­der der Arbeits­ge­mein­schaft der Lei­ter der Berufs­feu­er­weh­ren NRW, der Arbeits­ge- mein­schaft der Haupt­amt­li­chen Feu­er­weh­ren NRW und der kom­mu­na­len Spit- zen­ver­bän­de ver­tre­ten. Zu den Auf­ga­ben gehört nicht nur eine Bestands­auf­nah­me der der­zei­ti­gen Situa­ti­on, son­dern eben­so das Sam­meln von Lösungs­an­sät­zen und deren Erpro­bung im Rah- men von Pilot­pro­jek­ten. Dar­über hin­aus soll es eine Per­so­nal- und Image­kam­pa­gne geben. Im Rah­men des Pro­jek­tes wer­den in drei Arbeits­grup­pen die The­men  der Mensch in der frei­wil­li­gen Feu­er­wehr,  die Orga­ni­sa­ti­on der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr und  die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr in der Öffent­lich­keit bearbeitet.
toan, aktiv in der Arbeits­grup­pe 1 mit und bringt damit eine wert­vol­le Außen­sicht in die Pro­jekt­ar­beit ein. Huber­tus Man­to­an gehör­te bereits im Zuge der Fort­schrei­bung des Brand­schutz­be­darfs­plans der Stadt Arns­berg zu den Aktiv­pos­ten und hat durch sei­nen Ein­satz maß­geb­lich dazu bei­getra­gen, dass die Belan­ge der Arns­ber­ger Feu­Pro­jek­te wer­den dann in Kom­mu­nen umge­setzt, die sich hier­für über die Inter­net­sei­te www​.feu​er​weh​ren​sa​che​.de seit dem 28.04.2014 bewer­ben können.
Inno­va­ti­ve Maß­nah­men der Arns­ber­ger Feu­er­wehr fin­den lan­des­weit Beach­tung Wehr­füh­rer Bernd Löhr sieht die Ideen der Arns­ber­ger Brand­schüt­zer in dem Pro­jekt gut ver­tre­ten: „Im Zuge der Mit­ar­beit in dem Pro­jekt hat sich bereits mehr­fach gezeigt, dass die inno­va­ti­ven Maß­nah­men, die die Arns­ber­ger Feu­er­wehr ins­be­son­de­re im Rah­men der Fort­schrei­bung des Brand­schutz­be­darfs­plans zusam­men mit der Arns­ber­ger Kom­mu­nal­po­li­tik ent­wi­ckelt hat, gro­ße Beach­tung auch bei ande­ren Feu­er­weh­ren aus NRW fin­den und sich somit höchst­wahr­schein­lich nach­hal­tig in den Ergeb­nis­sen des Gesamt-Pro­jekts nie­der­schla­gen wer­den. Hier­auf kön­nen alle Akteu­re, die sich der Ent­wick­lung eines zukunfts­fä­hi­gen Sys­tems der Hil­fe­leis­tung sowie des Brand- und Kata­stro­phen­schut­zes in der Stadt Arns­berg ver­schrie­ben haben, zu Recht stolz sein.“
Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zum Pro­jekt „Feu­er­wEH­Ren­sa­che“:
Pro­jekt-Len­kungs­grup­pe: Cor­ne­lia de la Che­val­le­rie (MIK NRW; Abtei­lungs­lei­te­rin der Abt. Gefah­ren­ab­wehr) Dr. Jan Hei­nisch (Vor­sit­zen­der des Ver­ban­des der Feu­er­weh­ren in NRW e.V.) Nor­bert Kro­nen­berg (Städ­te­tag NRW) Dr. Chris­ti­an von Kraack (Land­kreis­tag NRW) Hans-Gerd von Len­nep (Städ­te- und Gemein­de­bund NRW) Bert­hold Pen­kert (Direk­tor des Insti­tuts der Feu­er­wehr NRW) Ulrich Schmies (Minis­te­ri­um für Inne­res und Kom­mu­na­les NRW)
STADT ARNS­BERG Feuerwehr
Pro­jekt­lei­tung: Bert­hold Pen­kert (Direk­tor des Insti­tu­tes der Feu­er­wehr NRW) Ulrich Schmies (Minis­te­ri­um für Inne­res und Kom­mu­na­les NRW)
Geschäfts­stel­le: Anne­gret Fran­ke­witsch Minis­te­ri­um für Inne­res und Kom­mu­na­les NRW Harold­stra­ße 5 40213 Düs­sel­dorf Tel.: 0211 871‑2121 Fax: 0211 871–16-2121 feuerwehrensache@​mik.​nrw.​de
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu die­sem inno­va­ti­ven und weg­wei­sen­den Pro­jekt kön­nen unter www​.feu​er​weh​ren​sa​che​.nrw​.de abge­ru­fen wer­den. Die­ser Inter­net­auf­tritt wird par­al­lel zum Fort­gang des Pro­jekts lau­fend aktua­li­siert und um die jeweils aktu­ell er- arbei­te­ten Ergeb­nis­se ergänzt.