Arns­ber­ger Feu­er­wehr erhält zwei neue Dreh­lei­tern

17. Oktober 2016
von Redaktion

Fahr­zeu­ge im Wert von rund 1 Mil­li­on Euro über­ge­ben

dr drrArns­berg. Die Arns­ber­ger Feu­er­wehr hat am Nach­mit­tag des 14. Okto­ber gleich zwei flamm­neue Dreh­lei­tern in Dienst gestellt.

Bür­ger­meis­ter Hans-Josef Vogel über­gab die bei­den hoch­mo­der­nen Ret­tungs­fahr­zeu­ge im Rah­men einer Fei­er­stun­de auf dem Vor­platz des neu­en Cam­pus der Arns­ber­ger Stadt­wer­ke im Nie­der­eim­erfeld an Wehr­füh­rer Bernd Löhr. Eben­so wie die Vor­gän­ger­fahr­zeu­ge wird eine der bei­den Dreh­lei­tern künf­tig von der Feu­er­wa­che Neheim aus ihren Dienst ver­se­hen, die ande­re wird an der Wache in Alt-Arns­berg sta­tio­niert.

 

Die par­al­le­le Beschaf­fung von gleich zwei neu­en Dreh­lei­tern war erfor­der­lich gewor­den, da das Vor­gän­ger­fahr­zeug aus Arns­berg mit sei­nem Bau­jahr 1988 plan­mä­ßig zur Erneue­rung anstand. Die 10 Jah­re jün­ge­re Dreh­lei­ter aus Neheim hin­ge­gen muss­te auf Grund meh­re­rer tech­ni­scher Defek­te und einer nicht mehr wirt­schaft­lich durch­führ­ba­ren Repa­ra­tur neu beschafft wer­den.

 

Die Aus­schrei­bung der bei­den Fahr­zeu­ge erfolg­te im Janu­ar 2016.

Aus­ge­lie­fert wur­den sie bereits am 05. Sep­tem­ber. Bei den Neu­an­schaf­fun­gen han­delt es sich um soge­nann­te Vor­führ­fahr­zeu­ge, wes­we­gen ihre Indienst­stel­lung inner­halb einer rela­tiv kur­zen Zeit­span­ne rea­li­siert wer­den konn­te.

 

Bür­ger­meis­ter Vogel: „Einen sol­chen Tag gibt es in Arns­berg wohl nur ein­mal.”

 

Bür­ger­meis­ter Vogel unter­strich im Rah­men der Fahr­zeug­über­ga­be die Bedeu­tung die­ses Tages mit den Wor­ten: „Einen sol­chen Tag gibt es in Arns­berg wohl nur ein­mal.” und hob damit die Dimen­si­on die­ser Inves­ti­ti­on her­vor. Mit den moderns­ten Dreh­lei­tern im Hoch­sauer­land­kreis wer­de ein wich­ti­ger Bei­trag für die Sicher­heit aller Arns­ber­ge­rin­nen und Arns­ber­ger geleis­tet. Er dank­te allen, die aktiv an der Beschaf­fung der Fahr­zeu­ge betei­ligt waren und allen Feu­er­wehr­an­ge­hö­ri­gen, die sich dau­er­haft und ver­läss­lich in den ehren­amt­li­chen Dienst am Nächs­ten stel­len.

 

Wehr­füh­rer Löhr dank­te sei­ner­seits der Stadt Arns­berg und den zustän­di­gen poli­ti­schen Gre­mi­en für eine part­ner­schaft­li­che und sehr gute Zusam­men­ar­beit bei der Durch­füh­rung die­ser außer­ge­wöhn­li­chen Beschaf­fung trotz der bekann­ter­ma­ßen ange­spann­ten Haus­halts­la­ge der Kom­mu­ne. Sein Dank erstreck­te sich auch auf das Beschaf­fer-Team Klaus Löhr und Thors­ten Göt­ze, das maß­geb­lich für die schnel­le und erfolg­rei­che Durch­füh­rung die­ser Maß­nah­me ver­ant­wort­lich zeich­ne­te.

Er wünsch­te allen Ein­satz­kräf­ten, die die neu­en Ret­tungs­ge­rä­te ein­set­zen, stets eine siche­re und gesun­de Wie­der­kehr aus allen Ein­sät­zen.

 

Neu­er Feu­er­wehr-Seel­sor­ger spen­det Segen

 

Der neue Feu­er­wehr-Seel­sor­ger der Arns­ber­ger Feu­er­wehr, Pfar­rer Johan­nes Böhn­ke von der evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­de in Arns­berg, spen­de­te abschlie­ßend nach einem gemein­sa­men Gebet den Segen für die neu­en Fahr­zeu­ge und hob dabei her­vor, dass der Feu­er­wehr­dienst stets auch Zeug­nis dafür able­ge, dass das Leben mehr sei, als immer nur an sich selbst zu den­ken. Er wünsch­te sich, dass auch ande­re Arns­ber­ge­rin­nen und Arns­ber­ger dies erken­nen und künf­tig viel­leicht selbst aktiv als Feu­er­wehr­an­ge­hö­ri­ge ihren eige­nen Bei­trag zu die­sem Ehren-Dienst an der All­ge­mein­heit leis­ten.

(Quel­le: StBI Peter Krä­mer, Pres­se­spre­cher)