Arns­berg jetzt Mit­glied im Bünd­nis für regio­na­le Bau­kul­tur in Westfalen

1. Oktober 2013
von Redaktion

Arns­berg jetzt Mit­glied im Bünd­nis für regio­na­le Bau­kul­tur in Westfalen

LWL über­reicht Urkun­de zur Bündnisaufnahme

p10070110 Bündnisaufnahme BaukulturArns­berg. „Die kul­tu­rel­le Iden­ti­tät unse­rer Städ­te und Regio­nen wird ganz wesent­lich durch die gebau­te Umwelt geprägt. Die­se wol­len wir pfle­gen und ange­mes­sen wei­ter­ent­wi­ckeln.” So umriss LWL-Kul­tur­de­zer­nen­tin Dr. Bar­ba­ra Rüsch­off-Tha­le die Zie­le des „Bünd­nis­ses für regio­na­le Bau­kul­tur in West­fa­len”, das der Land­schafts­ver­band West­fa­len-Lip­pe (LWL) zusam­men mit wei­te­ren Part­nern im Jahr 2005 initi­iert hat. Am Mon­tag, 30. Sep­tem­ber, wur­de in einem fei­er­li­chen Rah­men im Klos­ter Weding­hau­sen auch die Stadt Arns­berg Mit­glied in die­sem Bündnis.

 

„Kul­tu­rel­le Iden­ti­tät kann nicht allein durch Geschichts­bü­cher, Brauch­tums­pfle­ge und Muse­en leben­dig erhal­ten wer­den. Auch die Bau­kul­tur ist iden­ti­täts­stif­tend und trägt maß­geb­lich zu einem Gefühl von Hei­mat bei.”, stell­te Rüsch­off-Tha­le klar. Den Mit­glie­dern des Bünd­nis­ses geht es um eine ver­stärk­te Aus­ein­an­der­set­zung mit der gebau­ten Umwelt sowie um den Erhalt und die Stär­kung der bau­li­chen Unver­wech­sel­bar­keit der Regio­nen Westfalen-Lippes.

 

Das Bünd­nis für regio­na­le Bau­kul­tur in West­fa­len wur­de ins Leben geru­fen, um bei Bau­her­ren und Archi­tek­ten, aber auch in Poli­tik und Ver­wal­tun­gen Über­zeu­gungs­ar­beit zu leis­ten. Das Bünd­nis bil­det dabei die gemein­sa­me Kom­mu­ni­ka­ti­ons­platt­form. Hier tau­schen sich die Part­ner regel­mä­ßig über ihre Pro­jek­te aus. Im Fokus der Bemü­hun­gen ste­hen dabei weni­ger die Son­der­bau­ten und her­aus­ra­gen­den Ein­zel­pro­jek­te als viel­mehr die all­täg­li­chen Planungs‑, Bau- und Gestaltungsaufgaben.

 

Bür­ger­meis­ter Hans-Josef Vogel, der die Auf­nah­meur­kun­de von der LWL-Kul­tur­de­zer­nen­tin Dr. Bar­ba­ra Rüsch­off-Tha­le ent­ge­gen­nahm, zeig­te sich von den Zie­len des Bünd­nis­ses über­zeugt: „Wir freu­en uns über die Auf­nah­me in das Bünd­nis, denn regio­na­le Bau­kul­tur ist ein wich­ti­ger Bei­trag zur Iden­ti­fi­ka­ti­on der Bür­ger mit ihrer Hei­mat.” In Arns­berg gebe es eine gan­ze Rei­he guter Bei­spie­le dafür, dass man sich dem ver­ant­wor­tungs- und respekt­vol­len Umgang mit dem bau­kul­tu­rel­len Erbe ver­schrie­ben habe. „Die Bünd­nis­auf­nah­me ist hier­für eine schö­ne Aner­ken­nung. Wir wer­den das Bünd­nis unter­stüt­zen und unse­ren Teil dazu bei­tra­gen, dass West­fa­len auch zukünf­tig ein eben­so viel­fäl­ti­ges wie iden­ti­fi­zier­ba­res bau­kul­tu­rel­les Pro­fil hat”, fass­te er abschlie­ßend die Rol­le der Stadt Arns­berg im Bünd­nis zusammen.