Arns­berg-Her­drin­gen – Kel­ler­brand in Wohn­haus

11. August 2016
von Redaktion

Arns­berg: Kel­ler­brand in Wohn­haus und Fehl­alarm in Flücht­lings­un­ter­kunft
Arns­berg  Herdringen/Neheim. Am Mor­gen des 11. August sorg­te ein Kel­ler­brand in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus am Rolan­dring in Her­drin­gen für Auf­se­hen.
as as1 as3 as4 as2

Um 06:18 Uhr hat­te die Feu­er­wehr-Leit­stel­le in Mesche­de nach dem Not­ruf einer Haus­be­woh­ne­rin die Besat­zun­gen der Feu­er­wehr-Haupt­wa­chen Neheim und Arns­berg, den Basis­lösch­zug 4 mit den Lösch­grup­pen Her­drin­gen und Hol­zen sowie den Ret­tungs­dienst zu dem Brand­ein­satz alar­miert. Da zunächst unklar war, ob sich noch Per­so­nen in dem Gebäu­de auf­hiel­ten und sich damit in Lebens­ge­fahr befin­den könn­ten, wur­de durch die Leit­stel­le ein grö­ße­res Auf­ge­bot an Ret­tungs­kräf­ten alar­miert.
 
Beim Ein­tref­fen der ers­ten Ein­satz­kräf­te hat­ten sich bereits alle Haus­be­woh­ner in Sicher­heit brin­gen kön­nen, und es drang Brand­rauch aus der Haus­tür des Gebäu­des. Umge­hend begab sich ein Ein­satz­trupp unter schwe­rem Atem­schutz in den Kel­ler zur Brand­be­kämp­fung. Dort mach­ten die Wehr­män­ner mit Hil­fe einer Wär­me­bild­ka­me­ra den Ursprung eines bereits fort­ent­wi­ckel­ten Bran­des in einem Kel­ler­raum aus, den sie jedoch zügig löschen konn­ten.
 
Anschlie­ßend wur­de der Kel­ler und der eben­falls ver­rauch­te Flur des Gebäu­des mit einem Hoch­leis­tungs­lüf­ter vom Brand­rauch befreit.
Ein zwei­ter Ein­satz­trupp ging danach zur abschlie­ßen­den Kon­trol­le in den Kel­ler­be­reich vor, um sicher­zu­stel­len, dass kei­ne wei­te­re Gefahr mehr von etwai­gen noch vor­han­de­nen Glut­nestern aus­ge­hen kann.
Par­al­lel dazu wur­den alle Woh­nun­gen des Hau­ses auf eine etwai­ge Ver­rau­chung oder sons­ti­ge Brand­ein­wir­kun­gen kon­trol­liert.
 
Der Ein­satz war für die Ret­tungs­kräf­te, die u.a. mit meh­re­ren Lösch­fahr­zeu­gen und einer Dreh­lei­ter ange­rückt waren, um 07:35 Uhr been­det.
 
Fehl­alarm in einer Flücht­lings­un­ter­kunft ruft Feu­er­wehr erneut auf den Plan
 
Im wei­te­ren Ver­lauf die­ses Vor­mit­tags rief dann ein Fehl­alarm in einer Flücht­lings­un­ter­kunft im Rum­be­cker Holz erneut die Feu­er­wehr auf den Plan. Nach der Aus­lö­sung der auto­ma­ti­schen Brand­mel­de­an­la­ge des Objekts waren auf Grund der zahl­rei­chen in dem Gebäu­de befind­li­chen Per­so­nen und des damit ver­bun­de­nen hohen Schutz­gra­des die­ses Objekts erneut bei­de Haupt­wa­chen sowie umlie­gen­de Feu­er­wehr-Ein­hei­ten per Sire­ne alar­miert wor­den. Wie sich vor Ort jedoch schnell her­aus­stell­te, war in der Unter­kunft ein Hand­druck-Feu­er­mel­der ohne das Vor­lie­gen eines Scha­dens­er­eig­nis­ses betä­tigt wor­den und hat­te damit für den Fehl­alarm gesorgt.
 
Die erst­ein­tref­fen­den Ein­satz­kräf­te mel­de­ten dies umge­hend an die Leit­stel­le, die ihrer­seits die noch auf der Anfahrt befind­li­chen Ein­satz­kräf­te wie­der in ihre Stand­or­te zurück­be­or­der­te. Ein sol­cher Fehl­alarm, der den Ein­satz zahl­rei­cher, über­wie­gend ehren­amt­li­cher, Ein­satz­kräf­te erfor­dert, ist beson­ders ärger­lich, da die ehren­amt­lich täti­gen Wehr­leu­te hier­für ihre Arbeits­stel­len ver­las­sen müs­sen, und dies letzt­lich ohne bestä­tig­ten Grund.
(Quel­le: StBI Peter Krä­mer, Pres­se­spre­cher)