Amphi­bi­en­wan­de­run­gen in den kom­men­den Wochen Beson­de­re Vor­sicht beim Auto­fah­ren gefragt

6. März 2013
von Redaktion

Arns­berg. Mit stei­gen­den Tem­pe­ra­tu­ren setzt auch in die­sem Jahr wie­der die Amphi­bi­en­wan­de­rung ein: Krö­ten, Frö­sche und Mol­che wan­dern in den nächs­ten Wochen aus ihrem Win­ter­quar­tier (Wäl­der, Hecken, Stein­hau­fen usw.) zu den Laich­ge­wäs­sern (Tei­che und Tümpel).

Auf dem Weg dort­hin müs­sen sie viel­fach Stra­ßen über­que­ren, wobei der Auto­ver­kehr vie­len Tie­ren zum Ver­häng­nis wird. Beson­ders aktiv sind die Tie­re in den Nach­stun­den und am frü­hen Mor­gen bei feuch­ter und war­mer Wit­te­rung. Auf­grund der erwar­te­ten Tem­pe­ra­tu­ren ist in den nächs­ten Wochen wie­der star­ken Wan­de­run­gen von Amphi­bi­en zu rechnen.

In Ver­bin­dung mit dem ehren­amt­li­chen Natur­schutz bemü­hen sich die öffent­li­chen Ver­wal­tun­gen an neur­al­gi­schen Stel­len, die Tie­re hin­ter Schutz­zäu­nen zu sam­meln und anschlie­ßend auf die ande­re Stra­ßen­sei­te zu brin­gen. Die­se auf­wen­di­ge Arbeit kann lei­der aber nicht an allen Stra­ßen durch­ge­führt wer­den. Nicht betreu­te Amphi­bi­en­wech­sel befin­den sich z.B. auf der L 745 im Bereich Moosfelde.

Auto­fah­rer wer­den daher dar­um gebe­ten, in den kom­men­den Tagen und Wochen beson­de­re Rück­sicht auf die stark gefähr­de­ten Tie­re zu neh­men, indem sie sol­che Stel­len lang­sam passieren.

Zum Schutz der wan­dern­den Amphi­bi­en wird die Stra­ße durch das Rum­be­cker Holz kurz­fris­tig bis Ende April zwi­schen dem Wald­fried­hof und der Gast­stät­te „Rodel­haus” in den Nacht­stun­den (19.00 – 7.00 Uhr) für den Ver­kehr gesperrt. Die Auto­fah­rer wer­den um Beach­tung der Sper­rung gebeten.