Alko­ho­li­sier­te Auto­fah­re­rin über­schlägt sich mit ihrem Pkw und wird leicht ver­letzt

7. Juni 2013
von Redaktion

Arns­berg (Hoch­sauer­land)  Frei­tag um 0:30 Uhr war ein Zeu­ge auf der Kreis­stra­ße 10 zwi­schen Müsche­de und Wenig­loh unter­wegs. Wäh­rend der Fahrt sah der Mann ein Auto am Stra­ßen­rand ste­hen, dass erheb­li­che Unfall­schä­den hat­te. Insas­sen des Autos konn­te er nicht fin­den.

Dar­auf­hin mel­de­te sich der Mann bei der Poli­zei. Als der Strei­fen­wa­gen am Unfall­ort ange­kom­men war, kam auch die Fah­re­rin des beschä­dig­ten Autos wenig spä­ter zurück zu ihrem Wagen. Die 23-jäh­ri­ge Arns­ber­ge­rin gab an, in Rich­tung Wenig­loh gefah­ren zu sein, als im Bereich einer leich­ten Links­kur­ve ein Reh über die Stra­ße gelau­fen sei. Dies habe sie so erschreckt, dass sie nach rechts gelenkt habe und in den Stra­ßen­gra­ben gera­ten sei. Nach dem Unfall sei sie zu einem in der Nähe woh­nen­den Bekann­ten gegan­gen, um Hil­fe zu holen.

 

Die Spu­ren am Unfall­ort und an dem Wagen der Frau zei­gen, dass das Fahr­zeug nach rechts von der Stra­ße abkam, durch den Stra­ßen­gra­ben fuhr und dort gegen ein Abwas­ser­rohr prall­te. Dadurch über­schlug sich das Auto, bevor es wie­der auf allen vier Rädern zum Still­stand kam.

Die jun­ge Arns­ber­ge­rin konn­te sich ohne frem­de Hil­fe aus dem Auto befrei­en und wur­de glück­li­cher Wei­se nur leicht ver­letzt. Zu einem Zusam­men­prall mit einem Reh kam es nicht. Der Sach­scha­den an dem Auto und beschä­dig­ten Ver­kehrs­ein­rich­tun­gen (Leit­pfos­ten) liegt bei über

8.000,- Euro. Der Wagen muss­te abge­schleppt wer­den.

 

Ein Alco-Test bei der Frau ergab einen Wert von über 1,2 Pro­mil­le.

Daher wur­de eine Blut­pro­be ange­ord­net. Der Füh­rer­schein der Unfall­fah­re­rin wur­de sicher­ge­stellt.