Ver­such­tes Tötungs­de­likt in Arns­berg – Tat­ver­däch­ti­ger fest­ge­nom­men

2. Juni 2020
von Redaktion

 

In einer gemein­sa­men Pres­se­er­klä­rung teilt die Staats­an­walt­schaft Arns­berg und Poli­zei Dort­mund die Fest­nah­me eines Tat­ver­däch­ti­gen mit. Der 32-jäh­ri­ge mut­maß­li­che Täter soll das 18-jäh­ri­ge Opfer mit meh­re­ren Mes­ser­sich­ten ver­letzt haben.

Arnsberg/Dortmung. Nach einem ver­such­ten Tötungs­de­likt am Sonn­tag­mor­gen (31.5.) in Arns­berg hat die Poli­zei einen Tat­ver­däch­ti­gen vor­läu­fig fest­ge­nom­men. Der Mann hat­te zuvor offen­bar sei­ne ehe­ma­li­ge Lebens­ge­fähr­tin ange­grif­fen und sich im wei­te­ren Ver­lauf selbst schwe­re Ver­let­zun­gen zuge­fügt.

Ers­ten Erkennt­nis­sen zufol­ge kam es gegen 5 Uhr in der Woh­nung eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses in Hüs­ten zu der Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen dem 32-Jäh­ri­gen aus Werl und der 18-Jäh­ri­gen aus Arns­berg. Aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che ver­letz­te der Tat­ver­däch­ti­ge die jun­ge Frau mit meh­re­ren Mes­ser­sti­chen, bevor die­se schwer ver­letzt aus dem Haus flüch­ten konn­te. Als die Poli­zei ein­traf, flüch­te­te der Mann in den Kel­ler und füg­te sich dort selbst Stich­ver­let­zun­gen zu. Die Beam­ten konn­ten ihn schließ­lich über­wäl­ti­gen und fest­neh­men.

Mit schwe­ren Ver­let­zun­gen kamen bei­de in umlie­gen­de Kran­ken­häu­ser.

Zeit­wei­se bestand auch Lebens­ge­fahr.

Eine Mord­kom­mis­si­on der Dort­mun­der Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen über­nom­men. Der 32-Jäh­ri­ge soll am Mon­tag (1.6.) einem Haft­rich­ter vor­ge­führt wer­den.