Ver­su­che Betrü­ger schei­tern bei Ver­su­chen Men­schen um ihr Erspar­tes zu bringen

4. Dezember 2020
von Redaktion
Fal­sche Poli­zis­ten blei­ben erfolglos
Bri­lon. Ins­ge­samt elf Fäl­le von fal­schen Poli­zis­ten wur­den der Poli­zei in Bri­lon am Diens­tag und Mitt­woch gemel­det. Die Täter blie­ben in allen Fäl­len erfolglos.
Bri­lo­ner reagie­ren rich­tig und rufen die Polizei
Erneut hat­ten die fal­schen Poli­zei­be­am­ten ver­sucht, Men­schen um ihr Erspar­tes zu brin­gen. Die ange­ru­fe­nen Bri­lo­ner reagier­ten rich­tig und mel­de­ten den Vor­fall der ech­ten Polizei.
Geziel­tes Vor­ge­hen der Täter
Die Täter suchen im Tele­fon­buch gezielt nach älter klin­gen­den Vor­na­men. Die­se wer­den dann der Rei­he nach abte­le­fo­niert. Im Tele­fon­dis­play erscheint mit einem ein­fa­chen Trick die 110. Anschlie­ßend gehen die Betrü­ger geschickt und abge­klärt vor. Häu­fig gau­keln die Betrü­ger vor, einer Ein­bre­cher­ban­de auf der Spur zu sein. Angeb­lich soll in das Haus der Ange­ru­fe­nen ein­ge­bro­chen wer­den. Mit einer trai­nier­ten Gesprächs­füh­rung wer­den die Opfer unter Druck gesetzt und Angst auf­ge­baut. Die Opfer wer­den immer auf­ge­for­dert, ihre Wert­sa­chen an einen ver­meint­li­chen Kri­mi­nal­be­am­ten aus­zu­hän­di­gen. Die Wert­sa­chen sol­len dann bei der Poli­zei ver­wahrt wer­den, bis die Gefahr vor­bei ist. Dann wür­den die Sachen selbst­ver­ständ­lich zurückgegeben.
So kön­nen Sie sich vor den Betrü­gern schützen:
   – Zei­gen Sie ein gesun­des Miss­trau­en und spre­chen Sie mit
     Ange­hö­ri­gen, Freun­den und Nach­barn über die Situation.
   – Las­sen Sie sich am Tele­fon nicht unter Druck set­zen. Legen Sie
     ein­fach den Hörer auf. Das ist kei­nes­falls unhöflich.
   – Soll­te sich ein Anru­fer als Poli­zist aus­ge­ben und nach ihrem
     Ver­mö­gen fra­gen, legen Sie sofort wie­der auf und wäh­len Sie den
     ech­ten Poli­zei­ruf 110.
   – Bei einem Anruf der ech­ten Poli­zei erscheint nie­mals die 110 im
     Dis­play des Telefons.
   – Über­ge­ben Sie nie­mals Wert­sa­chen an frem­de Personen.
Je mehr Men­schen die Vor­ge­hens­wei­se der Betrü­ger ken­nen, des­to schwe­rer haben es die Täter! Spre­chen Sie daher mit Ihren älte­ren Mit­men­schen und machen Sie die­se auf die Betrugs­ma­sche auf­merk­sam! Bei Fra­gen wen­den Sie sich an ihre nächst­ge­le­ge­ne Polizeiwache!