Ver­kehrs­un­fall zwi­schen Nie­deren­se und Gün­ne UPDATE

11. August 2013
von Redaktion

Ver­kehrs­un­fall zwi­schen Nie­deren­se und Günne

a1 a2 a3Nie­deren­se (Kreis Soest) Zu einem schwe­ren Ver­kehrs­un­fall kam es am gest­ri­gen Sams­tag zwi­schen Nie­deren­se und Gün­ne in Höhe der Aus­fahrt des ehem Klos­ters „Him­mel­pfor­ten”. Ein aus Rich­tung Neheim kom­men­der Motor­rad­fah­rer war gegen 19.00 Uhr ver­mut­lich auf­grund über­höh­ter Geschwin­dig­keit gegen ein Trak­t­or­ge­spann geprallt, wel­ches aus der Aus­fahrt Him­mel­pfor­ten auf die L745 (Möhne­st­ra­ße) abbie­gen wollte.

Durch die Wucht des Auf­pralls wur­de der 29- jäh­ri­ge  Krad­fah­rer so schwer ver­letzt, dass auch der per Ret­tungs­hub­schrau­ber ein­ge­flo­ge­ne Not­arzt nichts mehr aus­rich­ten konn­te – er ver­starb noch an der Unfallstelle.

Zur Unfall­auf­nah­me blieb die Stra­ße in bei­de Fahrt­rich­tun­gen für meh­re­re Stun­den gesperrt.

Im Ein­satz waren neben der Poli­zei auch der Ret­tungs­dienst der Feu­er­wehr Arns­berg, Not­arzt der Fa AIM aus Neheim, die Feu­er­wehr aus Nie­deren­se sowie der Ret­tungs­hub­schrau­ber „Chris­toph Westfalen”.

Update:

Ense-Nie­deren­se, töd­li­cher Verkehrsunfall

Am Sams­tag, gegen 18.50 Uhr, beab­sich­tig­te ein 18-jäh­ri­ger Trak­tor­fah­rer aus Arns­berg mit zwei Anhän­gern, bela­den mit Ern­te­gut, im Bereich Him­mel­pfor­ten aus einer unter­ge­ord­ne­ten Stra­ße nach links in die Möhne­st­ra­ße Rich­tung Nie­deren­se (Kreis­stra­ße 8) ein­bie­gen. Letz­te­re Stra­ße ver­läuft im dor­ti­gen Bereich in einer lang­ge­zo­ge­nen Kur­ve. Es kam zu einem Zusam­men­stoß mit einem 28-jäh­ri­gen Krad­fah­rer aus Arns­berg-Neheim, der die Möhne­st­ra­ße, aus Rich­tung Neheim kom­mend, in Rich­tung Möh­ne­see befuhr. Danach prall­te der Krad­fah­rer noch gegen den in Höhe der Ein­mün­dung auf der nörd­li­chen Sei­te der K 8  neben der Fahr­bahn gepark­ten PKW des Vaters des Trak­tor­fah­rers. Die­ser woll­te sei­nen Sohn bei dem Ein­bie­ge­ma­nö­ver an der recht unüber­sicht­li­chen Ört­lich­keit ein­wei­sen, erfor­der­li­chen­falls den Ver­kehr auf der über­ge­ord­ne­ten Stra­ße war­nen. Der Krad­fah­rer ver­starb trotz Reani­ma­ti­ons­maß­nah­men an der Unfall­stel­le. Da der Unfall­her­gang zunächst nicht geklärt wer­den konn­te, wur­de ein Gut­ach­ter zwecks Erstel­lung eines Rekon­struk­ti­ons­gut­ach­tens ange­for­dert, alle betei­lig­ten Fahr­zeu­ge wur­den sicher­ge­stellt. Es ent­stand ein Sach­scha­den in Höhe von cir­ca 11000,- Euro Für Ber­gungs- und Unfall­auf­nah­me­maß­nah­men blieb die Möhne­st­ra­ße zwi­schen Nie­deren­se und Gün­ne bis 23.15 Uhr gesperrt. (FH)