Unfall auf der Rodel­bahn – 10-Jäh­ri­ge muss­te mit dem Ret­tungs­hub­schrau­ber in eine Spe­zi­al­kli­nik geflo­gen werden

10. Juli 2021
von Redaktion
Best­wig. Gegen 13.00 Uhr kam es am Don­ners­tag­mit­tag auf einer Rodel­bahn in einem Frei­zeit­park in Best­wig zu Auf­fahr­un­fäl­len. Bei die­sen wur­de ein 7‑jähriger Jun­ge aus Werl leicht und ein 10-jäh­ri­ges Mäd­chen aus Net­ters­heim schwer ver­letzt. Das Mäd­chen muss­te mit einem Ret­tungs­hub­schrau­ber in eine Spe­zi­al­kli­nik geflo­gen wer­den. So teilt es die Poli­zei des Hoch­sauer­land­krei­ses mit, die ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen fahr­läs­si­ger Kör­per­ver­let­zung ein­ge­lei­tet hat.
Nach der­zei­ti­gem Stand der Ermitt­lun­gen hiel­ten meh­re­re unbe­kann­te Per­so­nen aus unbe­kann­ten Grün­den auf der Fahr­bahn an. Der 7‑Jährige fuhr auf den letz­ten der ste­hen­den Schlit­ten auf und ver­letz­te sich. Durch den ent­ste­hen­den Stau kam es dann zu dem Auf­fahr­un­fall des 10-Jäh­ri­gen Mäd­chens, auf deren Schlit­ten wie­der­um eine zur­zeit unbe­kann­te weib­li­che Per­son auf­fuhr. Alle Per­so­nen been­de­ten die Fahrt eigen­stän­dig. Die Ver­letz­ten bega­ben sich vor Ort in medi­zi­ni­sche Behand­lung. Im Anschluss wur­den die Ret­tungs­kräf­te und die Poli­zei informiert.

Zeu­gen gesucht

Der Betrieb der Bahn wur­de zunächst ein­ge­stellt. Die Poli­zei sucht auf die­sem Wege die ande­ren Betei­lig­ten des Unfall­ge­sche­hens oder wei­te­re Zeu­gen, die Anga­ben machen kön­nen. Hin­wei­se rich­ten sie bit­te an die Poli­zei­wa­che in Mesche­de unter der 0291 / 90 200.
(Quel­le: Kreis­po­li­zei­be­hör­de Hochsauerlandkreis)