Über­ho­ler ver­ur­sacht Ver­kehrs­un­fall und flüch­tet und wei­te­re Berich­te aus dem Kreis Olpe

25. April 2013
von Redaktion

Am Don­ners­tag­mor­gen ver­ur­sach­te ein bis­lang unbe­kann­ter Auto­fah­rer einen Ver­kehrs­un­fall an der Ein­mün­dung Köl­ner Stra­ße / Am Zoll­stock in Atten­dorn und flüch­te­te von der Unfall­stel­le. Eine 18-jäh­ri­ge Auto­fah­re­rin aus Fin­nen­trop befuhr zuvor die Stra­ße ‚Am Zoll­stock’ und muss­te bei Rot­licht an der Ein­mün­dung zur Köl­ner Stra­ße anhal­ten. Als sie bei dem Wech­sel auf Grün anfuhr, um nach links in die Köl­ner Stra­ße abzu­bie­gen, fuhr plötz­lich ein schwar­zer Pkw links­sei­tig an ihr vor­bei und über­hol­te sie. Um eine Kol­li­si­on mit dem Über­ho­ler zu ver­mei­den, fuhr sie gera­de­aus und prall­te gegen den Ampel­mas­ten. Ihr Pkw wur­de dabei im Front­be­reich stark ein­ge­drückt. Es ent­stan­den Schä­den in Höhe von min­des­tens 2000 Euro. Der Pkw war nicht mehr fahr­be­reit und muss­te abge­schleppt wer­den. Der Unfall­ver­ur­sa­cher im schwar­zen Pkw fuhr jedoch ein­fach wei­ter, ohne sich um den ent­stan­de­nen Scha­den zu küm­mern. Die Poli­zei fragt nun, wer Anga­ben zum flüch­ti­gen Unfall­ver­ur­sa­cher und des­sen Fahr­zeug machen kann. Hin­wei­se erbe­ten an die Poli­zei­wa­che Atten­dorn unter Tele­fon 02722/92695300 oder jede ande­re Poli­zei­dienst­stel­le.

Bereich Olpe / Drol­s­ha­gen / Wen­den

Motor­rad­fah­rer leicht ver­letzt

Bei einem Ver­kehrs­un­fall auf der Kreis­stra­ße K1 bei Römers­ha­gen erlitt ein 52-jäh­ri­ger Motor­rad­fah­rer am Mitt­woch­nach­mit­tag leich­te Ver­let­zun­gen. Er befuhr zuvor die K1 in Rich­tung Ott­fin­gen hin­ter einer 50-jäh­ri­gen Auto­fah­re­rin, die ihr Fahr­zeug vor einer schar­fen Links­kur­ve leicht abbrems­te. Da der Motor­rad­fah­rer zu dicht auf­ge­fah­ren war, muss­te er stark brem­sen, um einen Zusam­men­stoß zu ver­hin­dern. Beim Brem­sen kam er zu Fall und ver­letz­te sich. Sein Motor­rad wur­de stark beschä­digt und muss­te von der Unfall­stel­le trans­por­tiert wer­den. Der Sach­scha­den beläuft sich auf etwa 1500 Euro.

Rad­fah­rer erlag im Kran­ken­haus sei­nen Ver­let­zun­gen

Wie der Poli­zei erst am gest­ri­gen Mitt­woch bekannt wur­de, war ein 91-jäh­ri­ger Rad­fah­rer auf dem Rad­weg an der Lis­ter­tal­sper­re bei Kal­ber­schnacke am Don­ners­tag, dem 18. April gegen 18 Uhr ver­mut­lich aus Unacht­sam­keit gegen eine Weg­schran­ke gefah­ren und gestürzt. Beim Sturz erlitt er schwe­re Kopf­ver­let­zun­gen und wur­de ins Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert. Der 91-Jäh­ri­ge erlag dort am Mitt­woch sei­nen schwe­ren Ver­let­zun­gen. Die Poli­zei hat Ermitt­lun­gen zum Ver­kehrs­un­fall auf­ge­nom­men, Hin­wei­se auf Fremd­ver­schul­den lie­gen der­zeit jedoch nicht vor.

Ein­bruch in Wohn­haus

Bis­lang unbe­kann­te Ein­bre­cher dran­gen in der Nacht auf Don­ners­tag in ein Ein­fa­mi­li­en­wohn­haus in der Alten Land­stra­ße in Rho­de ein, wäh­rend die 49-jäh­ri­ge Bewoh­ne­rin in ihrem Schlaf­zim­mer im Ober­ge­schoss schlief. Die Täter bohr­ten eine Ter­ras­sen­tür auf und stie­gen in das Haus ein. Aus der Woh­nung ent­wen­de­ten sie Klei­dung, Schmuck­ge­gen­stän­de, einen Foto­ap­pa­rat, eine Umhän­ge­ta­sche und eine Schach­tel Ziga­ret­ten im Wert von meh­re­ren tau­send Euro. Anschlie­ßend ver­lie­ßen sie das Wohn­haus wie­der unbe­merkt. Erst am Don­ners­tag­mor­gen stell­te die Geschä­dig­te den Ein­bruch fest und mel­de­te ihn der Poli­zei.

Auf­fahr­un­fall for­dert vier beschä­dig­te Pkw und eine leicht­ver­letz­te Auto­fah­re­rin

Am Don­ners­tag­mor­gen über­quer­te für die Auto­fah­rer plötz­lich und uner­war­tet ein klei­ner Hund die B 55 in Olpe – Grie­se­mert. Um ihn nicht zu über­fah­ren, brems­te ein Pkw-Fah­rer, der die B 55 in Rich­tung Rho­de befuhr stark ab. Auch drei dahin­ter fah­ren­de Auto­fah­rer erkann­ten die Situa­ti­on recht­zei­tig und stopp­ten ihre Fahr­zeu­ge. Eine 21-jäh­ri­ge Pkw-Fah­re­rin fuhr jedoch auf die Fahr­zeug­schlan­ge auf und schob die drei vor ihr ste­hen­den Pkw auf­ein­an­der. An den vier beschä­dig­ten Fahr­zeu­gen ent­stan­den Schä­den in Höhe von ins­ge­samt 11.000 Euro. Die 21-jäh­ri­ge Fahr­zeug­füh­re­rin wur­de beim Auf­prall leicht ver­letzt und begab sich selb­stän­dig in ärzt­li­che Behand­lung.