Über­fall auf Geld­bo­ten auf­ge­klärt

18. Januar 2013
von Redaktion

Kier­s­pe (Mär­ki­scher Kreis)  Erfolg­rei­che Arbeit der Ermitt­ler

Nach zwei Fest­nah­men in den frü­hen Mor­gen­stun­den des 16.01.2013 in Mein­erz­ha­gen waren der 21- und 22 – Jäh­ri­ge aus Kier­s­pe und Mein­erz­ha­gen gestän­dig, einen Geld­bo­ten am Frei­tag,  27.04.2012, gegen 14:00 Uhr,  in Kier­s­pe – Rönsahl, über­fal­len zu haben. Im Rah­men der Durch­su­chungs­maß­nah­men konn­te die Tat­mas­ke auf­ge­fun­den wer­den. Der damals noch 20 – Jäh­ri­ge aus Kier­s­pe wur­de dem Eil­rich­ter beim AG Lüden­scheid wegen Flucht – und Wie­der­ho­lungs­ge­fahr  vor­ge­führt. Er und sein damals ange­wor­be­ner Flucht­fah­rer waren vor der Tat in finan­zi­el­len Nöten und hat­ten den Über­fall sorg­fäl­tig geplant und den Tat­ort sowie die Flucht durch einen klei­nen Wald in Rich­tung der Fa. Moog aus­bal­do­wert. Mit einem bru­ta­len Fuß­tritt in den Rücken wur­de der Geld­bo­te damals zu Boden gebracht; der Täter konn­te die Geld­ta­sche an sich neh­men und mas­kiert flüch­ten. Der Ange­stell­te wur­de damals bei dem Über­fall ver­letzt. Der Haft­rich­ter erließ noch am Abend des 17.01.2013 einen Haft­be­fehl, den er gegen sehr stren­ge Auf­la­gen außer Voll­zug set­ze, weil er dem jun­gen Mann noch eine letz­te Chan­ce ein­räum­te. Die bei­den Beschul­dig­ten müs­sen sich dem­nächst für den Raub­über­fall vor Gericht ver­ant­wor­ten, die Min­dest­frei­heits­stra­fe liegt bei min­des­tens einem Jahr.